Für Waakirchen ging die Partie gegen Gaißach unglücklich über die Bühne.
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Für Waakirchen ging die Partie gegen Gaißach unglücklich über die Bühne.

Waakirchen erleidet last-Minute-Schock

SV Waakirchen - Da wäre mehr drin gewesen für den SV Waakirchen. Beim Kreisliga-Gastspiel am Freitagabend in Gaißach waren die Schützlinge von Trainer Michael Kinshofer dem Bezirksliga- Absteiger ein ebenbürtiger Gegner.

Allerdings gaben sie einen Punktgewinn durch ein unglückliches Eigentor in der Schlussphase aus der Hand. In der 84. Minute zogen die Hausherren einen Freistoß gefährlich in den Strafraum, und Sebastian Wartner war der Unglücksvogel, der das Leder ins eigene Netz abfälschte. „In der zweiten Halbzeit hatten wir sogar die besseren Torchancen. Schade, ein Punkt wäre auf jeden Fall drin gewesen“, sagte SV-Sprecher Albert Joachim. Allerdings hatten die Gäste in der Anfangsphase auch Glück, denn Gaißach begann stark und hatte gleich zwei gute Möglichkeiten. Dann fanden die Waakirchner immer besser ins Spiel. Florian Limmer hatte nach einer halben Stunde den Führungstreffer auf dem Fuß, er verzog aber im Abschluss.

Ansonsten passierte bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel. „Das war viel Mittelfeldgeplänkel“, sagte Klaus Kinshofer, der die Partie verletzungsbedingt von der Seitenlinie aus verfolgen musste. Der Pausentee tat den Waakirchnern gut, denn sie kamen schwungvoll aus der Kabine. Klaus Sareiter gelangte in der 48. Minute in aussichtsreicher Position an den Ball, doch er zielte knapp am Tor vorbei. Sepp Förderer tauchte nach einer guten Stunde ebenfalls vor dem Gaißacher Keeper auf, doch auch er schoss knapp neben das Gehäuse.

Kurz darauf setzte Sebastian Fischer an der Strafraumgrenze einen Heber an, doch der Torhüter kam noch mit den Fingerspitzen ans Leder. „Da haben keine fünf Zentimeter gefehlt“, sagt Sprecher Joachim. Die Heimischen hatten keine größeren Möglichkeiten, bis dann das Goldene Tor fiel. „Das Problem war, dass wir viele Freistöße in unserer Hälfte hatten, und die sind auch gut gekommen. Der Schiedsrichter hat sehr kleinlich gepfiffen, deshalb gab es auf beiden Seiten viele Standards und kaum Spielfluss“, erklärte Kinshofer.

THOMAS SPIESL

Quelle: fussball-vorort.de

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