Ein eingeschworenes Team: Die Holzis wollen wieder zeigen, dass sie durchaus konkurrenzfähig sind. 
+
Ein eingeschworenes Team: Die Holzis wollen wieder zeigen, dass sie durchaus konkurrenzfähig sind. 

Heimspiel gegen TSV München Ost II

Wegweisendes Kellerduell für Basketballer des TuS Holzkirchen

Die Basketballer des TuS Holzkirchen können am Samstag mit dem dritten Sieg in Folge die rote Laterne abgeben. Zu Gast ist der TSV München Ost II.

Holzkirchen – Zwei Spiele, zwei Siege – das neue Jahr hat für Holzkirchens Basketballer gut angefangen. Allerdings sollten es aller guten Dinge drei sein, will der TuS noch den Abstieg aus der Bezirksliga vermeiden. Mit einem Sieg am Samstag gegen den TSV München Ost II können die Holzis die rote Laterne in der Tabelle abgeben.

TuS Holzkirchen will mit Sieg die rote Laterne abgeben

Im Keller-Duell in der Holzkirchner Realschul-Turnhalle gegen den Vorletzten wird die Entscheidung fallen, ob die Holzis mit einem Sieg den Anschluss an die rettenden Plätze schaffen, oder ob eine Niederlage den dann kaum mehr zu verhindernden Abstieg bedeutet. Der Erfolg über den TSV Weilheim II und vor allem der überraschende Sieg bei TuS Geretsried hauchten dem Team neues Leben ein. „Die Jungs glauben wieder an sich“, sagt Spielertrainer Ludwig Gößl. Auffällig ist auch, dass in Geretsried gleich fünf Spieler zweistellig scorten. Was für das Team spricht. „Jeder rennt für den anderen, und keiner ist sauer, wenn einer mal mehr Spielzeit bekommt“, lobt Interims-Coach Jörg Wedekind, der in dieser so wichtigen Partie wieder mithelfen will.

Extra-Coaching für Center des TuS Holzkirchen

Im Abschlusstraining bekamen die Center der Holzis überraschend eine Extra-Schicht verpasst. Routinier Dominik Exner kann zwar gegen die Ostler selbst nicht angreifen, nahm sich aber die langen Spieler zur Seite, um mit ihnen einige Moves unter den Brettern einzuüben. „Etwas Unsicherheit verursacht noch die dumme Niederlage aus dem Hinspiel“, grübeln Gößl und Wedekind über Alternativen im Spielaufbau. Beim 62:71 führte der TuS lange und verschenkte in den letzten Minuten ein schon sicher geglaubtes Spiel. „So einen Aussetzer wie damals dürfen wir uns diesmal nicht erlauben“, betont Wedekind. Er spekuliert dabei auf die Erfahrungswerte von Felix Feist und Stefan Fascher. Aber auch die jungen Kilian Schneider, Konstantin Mittler oder Moritz Rechler haben zuletzt bewiesen, dass sie bereits im Stande sind, im entscheidenden Moment die Nerven zu behalten.  

mm

Auch interessant

Kommentare