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Erzielte einen Hattrick gegen Kreuths Reserve: Spielertrainer Sebastian Fischer. 

Acher und Wiedmann-Doppelpack bei Bayrischzell-Schützenfest

Wochenende der Kantersiege: Schliersees Fischer trifft dreifach, Bayrischzell mit acht Toren

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In der A-Klasse 3 war es das Wochenende der Kantersiege.

So gewann der TSV Schliersee mit 6:0 in Kreuth, Waakirchen mit 4:0 in Fischbachau sowie der SV Bayrischzell sogar mit 8:0 bei der Zweitvertretung der DJK Darching. Die Partie in der A-Klasse 4 zwischen dem TSV Hartpenning und dem SV Sachsenkam wurde kurzfristig abgesagt.

SV Miesbach II –
SV Arget 3:2 (1:2)

Tore: 0:1 (4.) Stöbe, 1:1 (20.) Nettuno, 1:2 (42.) Stöbe, 2:2 (47.) Nettuno, 3:2 (90.) Baumann.

Die Zufriedenheit ist spürbar. „Endlich haben wir uns einmal für unsere Leistung belohnen können“, freut sich Dominic Städter vom SV Miesbach II. Denkbar knapp mit 3:2 hatte seine Mannschaft den SV Arget niedergerungen. „Ich denke, dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit relativ überlegen waren“, betont Städter. In dieser Phase bogen die Kreisstädter nämlich noch eine 1:2-Pausenführung um. Noch besser: Das Siegtor in der Schlussminute durch Miesbachs Robin Baumann geschah in der Schlussminute. Allerdings sah Argets Schlussmann bei Baumanns Distanzschuss alles andere als gut aus.

FC Real Kreuth II –
TSV Schliersee 0:6 (0:3)

Tore:0:1 (10.) S. Fischer, 0:2 (18.) Simsch, 0:3 (41.) S. Fischer, 0:4 (65.) S. Fischer, 0:5 (67.) Dabic, 0:6 (82.) Hallweger (Foulelfmeter).

So deutlich wie das Resultat es vermuten lässt, war die Angelegenheit für den favorisierten TSV Schliersee in Kreuth beileibe nicht. „Wir haben aus unseren ersten beiden Torchancen gleich zwei Tore gemacht“, resümiert Schliersees sportlicher Leiter Patrick Quinz. Als dann der bärenstarke Sebastian Fischer mit seinem zweiten Streich in der 41. Minute das 3:0 markierte, war dies aber mehr als nur eine Vorentscheidung. „Kreuth war aber zu diesem Zeitpunkt keineswegs schlechter und konnte sich auch einige Chancen erspielen“, meint Quinz. Nach dem 4:0 durch Fischer nach rund einer Stunde war dann aber die Kreuther Gegenwehr gebrochen. Die Folge: Zwei weitere Schlierseer Treffer und ein klarer 6:0-Erfolg für den TSV.

SF Fischbachau –
SV Waakirchen 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 (37.) Giglberger, 0:2 (45.) Wilhelm, 0:3 (73.) Auracher (Eigentor), 0:4 (87.) Ernst.

Dass es am Ende dann doch ein deutlicher Auswärtssieg für den SV Waakirchen wurde, lag nicht zuletzt an Angreifer Florian Eybel. Denn: Vier Mal traf seine Mannschaft beim Auswärtsspiel in Fischbachau und vier Mal war Eybel mit einem Assist daran beteiligt. „Wir sind anfangs nicht so gut reingekommen in die Partie“, räumt Waakirchens Franz Priller ein. „Dann haben wir aber unsere ersten beiden Chancen gleich genutzt und am Ende verdient gewonnen.“ Sehr zum Ärger der SF Fischbachau: „Wir haben gerade in der ersten Halbzeit die Tore nicht gemacht und waren dann in der Defensive zu unkonzentriert“, resümiert Fischbachaus Kapitän Heinrich Isenmann.

DJK Darching II –
SV Bayrischzell 0:8 (0:4)

Tore: 0:1/0:2 (7./9.) Wiedmann, 0:3 (13.) Fess, 0:4 (25.) Acher, 0:5 (58.) Helisch, 0:6/0:7 (77./79.) Acher, 0:8 (88.) Wiedmann.

Für Sebastian Schmid ist es zweifellos ein gelungener Nachmittag gewesen. Mit 8:0 hat seine Mannschaft bei der DJK Darching II triumphiert und das auch in der Höhe überaus verdient. „Wir haben den Gegner völlig beherrscht“, stellt Bayrischzells Trainer klar. „Es war ein richtig gutes Spiel von uns und wir haben sogar noch einige Chancen liegen lassen.“ Die überragenden Akteure auf Bayrischzeller Seite waren Maximilian Wiedmann und Max Acher, die beide jeweils drei Mal trafen.

SC Wall –
TSV Bad Wiessee 0:0

Gelb-Rote-Karte: Ababei (Bad Wiessee/89.).

Für Bad Wiessees Trainer Jürgen Welker war das Ergebnis „okay“. Seine Mannschaft hätte insbesondere in der Anfangsphase „mehr vom Spiel gehabt“, gibt er an und fügt hinzu: „Wir waren im Spiel nach vorne heute einfach nicht zielstrebig genug.“ Gleiches gilt für den SC Wall, der an diesem Nachmittag kein Tor erzielen konnte und so nicht über ein 0:0-Remis hinauskam. Aber auch Walls Trainer Sepp Bernöcker spricht von einem „gerechten Unentschieden“. Nachdem das Spiel nach fünf Minuten aufgrund eines Gewitters unterbrochen werden musste, konnte die Partie doch noch zu Ende gespielt werden. In der Defensive attestiert Bernöcker seinen Spielern eine Top-Leistung, in der Offensive hätte mehr drin sein können, meint der Coach.  meh

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