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Yvonne Frischmuth ist Teil des Orga-Teams des Merkur CUP.

Merkur CUP

Frischmuth: „Bei mir gibt es keine schlechte Laune“

  • vonHeidi Siefert
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Yvonne Frischmuth vom SV Warngau gehört mittlerweile zum Orga-Team des Merkur CUP. Im Interview verrät sie, wie es dazu gekommen ist.

Warngau – Fußball ist ihre Leidenschaft, und die lebt Yvonne Frischmuth, die beim SV Warngau alle nur Frischi nennen, besonders für den Nachwuchsfußball. Für den engagiert sich die Mutter einer 15-jährigen kickenden Tochter seit Jahren als Jugendleiterin. Nun hat sie zusätzlich ein festes Engagement beim Merkur CUP.

Frau Frischmuth, was bedeutet Merkur CUP für sie?

Ich verbinde das größte E-Jugend-Turnier der Welt mit tollem Jugendfußball, der vor allem Spaß und Freude machen soll. Spaß und Freude ist es auch für mich, denn ich sehe das als nette Abwechslung zum Arbeitsalltag. Wenn man am Ende des Tages in leuchtende Kinderaugen schaut, hat man alles richtig gemacht. Und mit der gewissen positiven Energie, die ich durchaus besitze, kann man Kinder nach Niederlagen zum Lächeln bringen. Bei mir gibt es keine schlechte Laune und nichts, was nicht geht. Das versuche ich immer, dem Team weiterzugeben.

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Spätestens mit dem Großen Finale in Warngau hat man Sie über die Landkreisgrenzen hinaus als Organisationstalent wahrgenommen. Nun sind Sie im Merkur CUP-Orga-Team. Wie ist es dazu gekommen?

Richtig wahrgenommen wurde ich da in erster Linie von Uwe Vaders, der schon nach dem Finale in Warngau an mir gebaggert hat. Aber da war ich noch nicht bereit und außerdem war ja noch Bärbel Aigner (Warngauerin, die seit 2001 unter anderem für Organisationsabläufe, Turnierplanung und Fairplay-Konzept im Einsatz war, d. Red.) im Team. Als ich dann 2019 mit der Organisation des Finales in Unterhaching beauftragt wurde, ließ er nicht locker. Bärbel war aus persönlichen Gründen ausgestiegen, und Günter Liebmann fiel wegen Krankheit aus. Ich wollte erst mal das 25. Finale rocken und dann weiter schauen. Peter Wagstyl, der Vizepräsident der Hachinger, hat gesagt: „Du gehörst eigentlich ins Team.“ Am Abend beim festlichen Ausklang in der Alm hat mich Uwe Vaders einfach überrumpelt. Da konnte ich nicht Nein sagen. So wie damals im Pressehaus, als er uns überrumpelt hat, das Finale zusammen mit Unterhaching auszurichten. So kam ich ins Team. Mit dem Segen meiner Familie, mit der ich schon mal drüber gesprochen hatte.

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Was genau ist Ihre Aufgabe?

Ich hätte die Kreis- und Bezirksfinale im Süden geleitet. Dazu hatte ich auch schon die Genehmigung meines Arbeitgebers. Ich bin Zollbeamte bei der Generalzolldirektion in München. Dann kam das Virus und Freitag, der 13te. An diesem Tag hat Uwe Vaders das komplette Turnier gecancelt. Auch wenn es am Anfang etwas unverständlich war, es war die beste Lösung. Und wie sich heute zeigt, hätte man nie die Spiele in irgendeiner Weise nachholen können. An den Zauber des Freitags, des 13ten, glaube ich aber weiter nicht.

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