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So tippt Benedikt Kirsch den 12.Spieltag der Bayernliga:

Der Fokus liegt trotzdem auf der laufenden Saison

Benedikt Kirsch von Türkgücü: „Gute Voraussetzungen für die 3.Liga“

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Der Neuzugang von Türkgücü München spricht über seinen Ex-Verein die SpVgg Greuther Fürth und seine ersten Monate bei seinem neuen Klub in München.

Benedikt Kirsch ist diese Saison nach ganzen elf Jahren bei der SpVgg Greuther Fürth zum aufstrebenden Türkgücü München gewechselt. Von 2003 bis 2008 kickte Kirsch im Nachwuchs des SSV Jahn Regensburg. Dann ging es zu den Kleeblättern nach Fürth. Dort spielte er in der U17 und U19 Bundesliga und hatte auch schon Einsätze bei den Profis in der 2.Liga. Bei insgesamt 39 Spielen gehörte der gebürtige Regensburger zum Zweitliga-Aufgebot.

Jetzt ist der 23-jährige Mittelfeldspieler ein fester Bestandteil von Türgkücü München. Bis jetzt spielte Kirsch jedes Spiel in der Regionalliga und traf bisher ein Mal. Aber auch im unglaublich spannenden Toto-Pokal Match gegen die SpVgg Unterhaching konnte er einnetzen. Doch auch sein Tor konnte die Niederlage nicht verhindern.

Jetzt spricht er im Interview über seine Zeit bei Greuther Fürth und über die Zukunft mit Türkgücü München:


Du warst jetzt elf Jahre bei der SpVgg Greuther Fürth. Wie schwer war dieser Schritt zu Türkgücü zu wechseln und was genau hat dich dazu bewogen?

Nach vielen Jahren in Fürth war es für mich an der Zeit, einen neuen Schritt in einem neuen Umfeld zu wagen. Die Ziele Türkgücü´s stimmen mit meinen eigenen Vorstellungen im Bezug auf meine fußballerische Laufbahn überein. Es ist ein interessantes Projekt und ich bin glücklich, ein Teil davon zu sein.

Wie würdest du deine Zeit bei Greuther Fürth mit den ersten Monaten bei Türkgücü vergleichen? Gibt es Gemeinsamkeiten oder ist es komplett verschieden? 

Es gibt sicherlich einige Gemeinsamkeiten. Beide Vereine haben professionelle Strukturen, trainieren mehrmals täglich und nehmen sich auch in Sachen medizinischer Betreuung nicht viel. Der Unterschied zu meiner Zeit in Fürth ist natürlich, dass sich hier in München eine beinahe komplett neue Mannschaft aneinander gewöhnen muss, das braucht seine Zeit.

Beim letzten Spiel gegen den VfB Eichstätt gab es die erste Heimniederlage seit Oktober 2017. Woran lag es, dass ihr in diesem Spiel wirklich verdient verloren habt?

 Eichstätt hat gut verteidigt und wir konnten uns nur wenige Torchancen erspielen. Nichtsdestotrotz hatten wir mehr Spielanteile und hätten einen Punkt aus der Partie mitnehmen müssen.

Im nächsten Spiel geht es auswärts gegen den TSV Aubstadt. Was erwartest du von diesem Spiel?

 Uns erwartet ein schweres Spiel beim Mitaufsteiger. Aubstadt hat eine eingespielte Mannschaft und ist gut in die Saison gestartet. Unsere Sinne sind nach der Heimniederlage geschärft. Wenn wir unser Potenzial auf den Platz bringen, bin ich optimistisch, dass wir drei Punkte mit nach München nehmen.

Du hast ja schon Erfahrungen in der 2. Bundesliga gesammelt. Meinst du, dass ihr als Mannschaft schon reif genug für die 3. Liga seid? 

Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ist es schwierig, über die 3. Liga zu sprechen. Wir haben eine gute Mischung aus jungen Talenten und Spielern mit Profierfahrung in unserem Kader. Das sind selbstredend gute Voraussetzungen, nichtsdestotrotz liegt unser Fokus auf der aktuellen Saison. Wir wollen uns als Team weiter finden und stetig verbessern. Der Rest kommt zwangsläufig von alleine.

So tippt Benedikt Kirsch den 12.Spieltag der Bayernliga:


SV Wacker Burghausen Fr. 2:2 1. FC Nürnberg II 

 SV Heimstetten Sa. 1:1 TSV Buchbach 

 1. FC Schweinfurt 05 Sa. 0:0 FC Augsburg II 

 TSV Rain/Lech Sa. 0:1 FV Illertissen 

SpVgg Greuther Fürth Sa. 1:2 SpVgg Bayreuth 

TSV Aubstadt Sa. 1:2 Türkgücü München 

VfB Eichstätt Sa. 3:0 TSV 1860 Rosenheim 1860 Rosenh.

Viktoria Aschaffenburg Sa. 2:0 VfR Garching 

SV Schalding-Heining Sa. 1:0 FC Memmingen

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