Rainer Koch und der BFV sind zufrieden mit den eigenen Entscheidungen.
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Rainer Koch und der BFV sind zufrieden mit den eigenen Entscheidungen.

Zufriedenheit mit den getroffenen Entscheidungen

Positives Fazit nach einem turbulenten Jahr des BFV

  • vonMarco Blanco-Ucles
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Der BFV, sowie die meisten Vereine sind zufrieden mit den Entscheidungen zum Ligapokal und dem Ligaspielbetrieb getroffen haben. Ein großes Loch im Haushalt des BFV war jedoch unvermeidbar.

München – Trainings- und Wettkampfverbot. Diskussionen über den Abbruch der laufenden Saison. Einführung des Liga-Pokals. Quotientenregelung. Viele neue, nie da gewesene Dinge beschäftigten den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) und seine Mitglieder im abgelaufenen Jahr.

Ein Jahr, in dem das Führungsgremium des BFV im Zwei-Wochen-Takt virtuell zusammenkommen musste, um auf die neusten Geschehnisse rund um die Corona-Pandemie zu reagieren. Zum Vergleich: Normalerweise tagen die Verantwortlichen des Verbandes sechsmal im Jahr. 2020 gab es 26 Treffen. Entscheidungen mussten gefällt, Klarheiten geschaffen werden. Immer mit dem Begleitgedanken im Kopf, es niemals allen rund 1,6 Millionen Mitgliedern recht machen zu können.

Bei einer Online-Konferenz gaben nun BFV-Präsident Dr. Rainer Koch und Schatzmeister Jürgen Faltenbacher allen bayerischen Funktionären die Möglichkeit zum Austausch über das vergangene Jahr. Das Fazit fiel dabei von beiden Seiten größtenteils positiv aus. „Auch wenn es selbstverständlich manchmal Kritik gab, können wir alle stolz auf das Geleistete sein“, erklärte Koch. Faltenbacher fügte hinzu, dass die Fortsetzung der Saison „die richtige Entscheidung“ war und „ein Großteil der Vereine“ das genauso sieht. Auch der oftmals kritisierte Ligapokal wurde vom BFV-Schatzmeister positiv erwähnt: „Er wurde in kürzester Zeit völlig neu entwickelt. Die Umsetzung war ein großer Erfolg und stößt auf breite Zustimmung bei den Vereinen.“

Wirtschaftlich müssen sich die Mitglieder auf harte Zeiten einstellen, die Pandemie hat den Verband hart getroffen. „Corona reißt ein Riesenloch in unseren Haushalt. Das wird uns in der Zukunft beschäftigen“, bedauerte Faltenbacher.  (Marco Blanco-Ucles)

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