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Für Tim Walter war sein Kapitän Niklas Dorsch der beste Spieler gegen Burghausen. F: Leifer

Eine Person ist noch wichtiger wie sein Berater

Dorsch: "Werfe den ersten Blick mal in die zweite Liga"

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Für Niklas Dorsch neigt sich langsam die Zeit beim FC Bayern München zu Ende. Der 20-Jährige hat seinen Vertrag nicht verlängert und will den Weg ins Profigeschäft über die Zweiteliga suchen. Neben seinem Berater sind auch zwei weitere Personen wichtige Ansprechspartner für ihn. 

Nach dem Montagabendspiel gegen Wacker Burghausen lobte Trainer Tim Walter seinen Kapitän Niklas Dorsch in den höchsten Tönen. "Er hat das Spiel kontrolliert und das ist seine Aufgabe als "Sechser". Er war sowohl gegen den Ball als auch mit dem Ball extrem aktiv und das hat mir sehr gut gefallen", sagte der Coach und hebte seinen Spieler hervor. Der 20-jährige Mittelfeldakteur verlässt im Sommer den FC Bayern München und "will den nächsten Schritt machen", wie er nach dem Spiel meinte. Er ist selber ehrlich und gibt zu, dass die Voraussichten, Bundesliga bei den Bayern zu spielen, nicht groß sind. "Der Weg ist da einfach zu, weil die Konkurrenz vielleicht zu groß ist. Weil immer wieder Spieler gekauft werden, die dann vor den jungen Spielern wie mir stehen", sagt Dorsch.

Mit seinen gerade einmal 20 Jahren hat er schon drei Regionalligaspielzeiten hinter sich. Vereine aus der ersten sowie zweiten Bundesliga sind hinter dem Talent her. Doch Niklas Dorsch sieht sich selber eher in der zweiten Liga. "Ich bin auch sehr bodenständig und werfe den ersten Blick mal in die zweite Liga, weil ich glaube, dass das der erste Weg ist um nach oben zu kommen." äußert sich Dorsch. "Da wird nochmal ein anderer Fußball gespielt, als in der ersten Liga und von daher ist das, glaube ich, der sinnvollere und vernünftigere Schritt." 

"Er verfügt über extrem gute Fähigkeiten"

Der Mittelfeldspieler ist in einem ständigen Kontakt zu seinem Vater. Er ist in einer der wichtigsten und ersten Ansprechpartner des ehemaligen Juniorennationalspielers. "Er begleitet mich seit zehn Jahren. Er fährt die 300 Kilometer zu jedem Spiel, egal wohin. Er ist noch wichtiger wie mein Berater oder alle anderen, die versuchen mitzureden." Doch nicht nur sein Vater spielt eine wichtige Rolle bei dem Wechsel. Ein weiterer Ansprechpartner ist noch Trainer Tim Walter. "Er sieht das ganze sehr neutral und nicht nur im Auge des FC Bayern München", sagt Dorsch. Der Trainer der Amateurmannschaft sieht viel Potenzial in seinem Kapitän und konnte ihn für einen Verbleib in der jetzige Regionalligasaison überzeugen. "Niklas hat extrem gute Momente in seinem Spiel. Er verfügt über extrem gute Fähigkeiten.",sagt Walter. "Er ist ein Heißsporn, ein bisschen, dass ist aber nichts Negatives. Er muss es noch mehr regulieren. Das hat er heute sehr gut gemacht. Wenn er so spielt, dann traue ich ihm einiges zu." 

Niklas Dorsch konnte unter dem 42-Jährigen "sehr viel lernen". Trotzdem fällt dem 20-Jähirgen die Entschiedung nicht leicht, weshalb er auf die Unterstützung seines Vaters baut. Zudem stehen ihm sein Trainer Tim Walter und sein Beraters als Ansprechpartner zur Verfügung. "Wo es dann hingeht, wird man sehen", sagt Dorsch und sieht in die Richtung der Zweitenliga. "Das ist so mein Ziel. Mich im Profifußball zu etablieren und den Weg so wo anders zu machen. Und nicht hier beim FC Bayern."

Quelle: fussball-vorort.de

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