Ivan Knezevic (2.v.r.) hätte sich eine Rückkehr zum TSV 1860 durchaus vorstellen können. F: Leifer.

Talent am Scheideweg

Ex-Löwe Knezevic: "Wäre gerne zurück nach München gekommen"

  • Lukas Schierlinger
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Er war einst ausgezogen, um beim 1. FC Nürnberg in der 2. Bundesliga Fuß zu fassen. Ivan Knezevic galt im Nachwuchs des TSV 1860 als eines der hoffnungsvollsten Talente. Heute spielt der 24-Jährige für den Regionalligisten SpVgg Bayreuth. Im Vorort-Interview spricht Knezevic über seine besondere Beziehung zu den Löwen-Fans und Privatduelle mit Nono Koussou.

Lesen Sie auch: Im ersten Teil des großen Vorort-Interviews spricht Ivan Knezevic über seine wechselhaften Jahre beim 1. FC Nürnberg.

Hast du dir vor der Saison Gedanken über eine Rückkehr zu den Löwen gemacht?

Ivan Knezevic: Vor zwei Jahren war 1860 noch ein Thema. Im Falle eines Abstiegs in die 3. Liga wäre es interessant geworden. Vor dieser Saison hatten wir allerdings keinen Kontakt. Ich wäre aber liebend gerne nach München gekommen.

Welche Beziehung hast du zu dem Verein, bei dem du einen großen Teil deiner Jugend verbracht hast?

Jeder, der mich kennt, weiß, wie ich zu dem Verein stehe. Ein Fan hat mir gerade erst auf Instagram geschrieben, dass die Anhänger der Amateure mich gerne wieder hier sehen würden. Es ist ein schönes Gefühl, wenn du als Gegner ins Grünwalder Stadion kommst und alle Ordner und Verantwortlichen dich herzen, als ob du noch ein Spieler von ihrem Verein wärst. Das sagt denke ich alles. 

Im Regionalliga-Spiel gegen die Löwen triffst du auf viele alte Weggefährten. Heißt es dann "Beine zu" für Nono Koussou und Konsorten?

Ich habe immer noch mit sehr vielen Leuten aus München Kontakt. Am häufigsten mit Nono, Moritz Leitner und Liridon Vocaj. Wir haben das Glück, dass unser Spiel das letzte der Hinrunde ist. Bis dahin ist Nono hoffentlich wieder gesund und dann werden wir unser etwas anderes Duell auf dem Platz haben. Erst letzte Woche war er in Nürnberg, um mit mir meinen Geburtstag zu feiern. Lieber bekommt er ein paar Beinschüsse mehr und bleibt dafür gesund. Er ist zu gut für diese Liga.

Das Interview führte Lukas Schierlinger.

Quelle: fussball-vorort.de