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Erik ten Hag ist davon überzeugt, dass der Aufstiegszug für die kleinen Bayern noch nicht abgefahren ist.

Ten Hag mit Kampfansage: "Es ist noch alles drin"

München - 36 Punkte werden in der Regionalliga nach der Winterpause noch vergeben. Die kleinen Bayern wollen den Tabellenführer Würzburger Kickers noch abfangen.

Erik ten Hag lebt seiner jungen Mannschaft den Glauben vom Aufstieg in die 3. Liga vor. "Es ist noch alles drin", wird der Trainer des FCB II auf der Website des Rekordmeisters zitiert. Die Mannschaft des Niederländers geht mit einer Hypothek von sieben Punkten Rückstand in die letzten zwölf Partien. Die beiden Duelle gegen den Tabellenführer aus Würzburg endeten jeweils mit einer Niederlage. Am 1. Spieltag unterlagen die kleinen Bayern mit 1:2, am 18. Spieltag mit 0:1. Trotzdem ist der 45-Jährige sicher, dass seine Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft noch mitmischen und die Franken abfangen kann. "Die Liga wird immer in den Monaten April und Mai entschieden."

Nicht mehr bei der Mission Aufstieg mithelfen wird Ylli Sallahi. Der variable Linksfuß will den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und wechselte zum Karlsruher SC in die 2. Liga, wo er in den ersten beiden Partien der Rückrunde in der Startelf stand.

Dennoch sieht ten Hag seine Mannschaft für den Saisonendspurt gut gerüstet. Vor allem auch, weil Rico Strieder nach seiner schweren Hüftverletzung wieder einsatzbereit ist. "Rico hat uns wirklich gefehlt. Er ist ein enorm wichtiger Spieler", betont sein Trainer. "Er ist immer anspielbar und besitzt Fähigkeiten, das Spiel zu verlagern. Er wird uns mit Sicherheit helfen."

Verletzungssorgen in der Defensive

Neun Testspiele haben die Talente des FC Bayern bereits absolviert. Zuletzt siegte der FCB II gegen den SV Pullach, dem Tabellenzweiten der Bayernliga Süd, mit 3:0. Routinier Tobias Schweinsteiger gelangen dabei zwei Treffer.

Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Rückrunde sind gestellt. Im Trainingslager in Belek tankten die Spieler neue Kraft. Lediglich in der Defensive gibt es noch einige Fragezeichen. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Edwin Schwarz (Muskelverletzung) und Stefan Buck (Sehenriss im kleinen Zeh) fehlen ten Hag in der Verteidigung die Alternativen. "Wir müssen dafür eine mannschaftsinterne Lösung finden", schließt der Niederländer Neuzugänge aus. Für ihn liegt der Fokus ganz auf dem Rückrundenbeginn. "Vieles wird von den ersten drei Spielen abhängig sein", glaubt er.

Deshalb verzichtet ten Hag in den letzten beiden Tests gegen Heimstetten und Stuttgart auch auf weitere Experimente. "Wir gehen die Testspiele an wie ein Ligaspiel, um zum Start gegen Augsburg optimal vorbereitet zu sein", kündigt er an. "Die Basis ist gelegt. Wir haben bislang gut gearbeitet, aber auch noch Luft nach oben."

jb

Quelle: fussball-vorort.de

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