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Lappe selbstkritisch: „Persönlich ist noch Luft nach oben“ - Ex-Profi glücklich über Rückkehr

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Von: Vinzent Fischer

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Karl-Heinz Lappe bei seinem Comeback für den SV Nord Lerchenau gegen die Reserve des VfB Eichstätt.
Karl-Heinz Lappe bei seinem Comeback für den SV Nord Lerchenau gegen die Reserve des VfB Eichstätt. © Johannes Traub (FuPa)

Im Sommer ist Ex-Ingolstadt-Profi Karl-Heinz Lappe zu seinem Heimatverein SV Nord Lerchenau zurückgekehrt. Nach einem halben Jahr in der Bezirksliga zieht der Ex-Profi ein Fazit.

München - Karl-Heinz Lappe hat eine bewegte Karriere hinter sich. Der inzwischen 34-Jährige ist der zehntbeste Torschütze der Regionalliga-Geschichte - und das deutschlandweit. Beim FC Ingolstadt wurde er zum Profifußballer. Jetzt lässt Lappe die Karriere bei seinem Heimatverein ausklingen. Im Sommer kehrte er zum SV Nord Lerchenau zurück.

„Schön, wieder zu Hause zu sein“: Karl-Heinz Lappe ist beim SV Nord Lerchenau angekommen

„Es ist schön, wieder zu Hause zu sein“, resümiert der ehemalige Angreifer von Türkgücü München*. Die Entwicklung des Vereins imponiere ihm, so der Ex-Profi. Besonders die neue Sportanlage ist damit gemeint, unter anderem entstehen zwei Kunstrasenplätze, zwei neue Rasenplätze und ein neuer Kabinentrakt. „Eine der modernsten Anlagen der Stadt“, sagt Felix Kirmeyer, der sportliche Leiter des Bezirksligisten.

Doch auch sportlich läuft es für den SV Nord Lerchenau gut. Der Aufsteiger aus der Kreisliga steht auf einem bemerkenswerten fünften Platz in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. „Dennoch gab es während der Saison auch Tiefen, vor allem die hohen Auswärtsniederlagen schmerzen“, gibt Karl-Heinz Lappe zu. Gleich drei Mal gingen die Nordler auf fremden Geläuf baden. Beim FSV Pfaffenhofen setzte es im August eine 0:5-Klatsche, knapp zwei Wochen später folgte das 1:7 gegen die SpVgg Kammerberg. Negativer Höhepunkt war die 0:6-Pleite im September beim SV Dornach.

Lappe lobt die Entwicklung des SV Nord Lerchenau

Trotz dieser Dämpfer sieht Lappe spielerisch klare Fortschritte. „Wir haben uns als Team weiter entwickelt, vor allem was die Abstände innerhalb der Mannschaftsteile anbelangt“, lobt der 34-Jährige und fügt an: „Zum Ende der Vorrunde hat sich diese Entwicklung auch in den Spielen gezeigt und wir haben besseren Fußball gespielt.“ Zu seiner eigenen Leistung schlägt der Ex-Profi selbstkritische Töne an: „Persönlich ist natürlich noch Luft nach oben.“

Drei Tore stehen in zwölf Einsätzen zu Buche, eine ordentliche Bilanz. Ein Bänderriss setzte Lappe für sieben Wochen außer Gefecht. Zudem verpasste er urlaubsbedingt die ersten Saisonspiele. „Ich musste erst wieder richtig fit werden“, blickt er ehemalige Kapitän der FC Bayern* Amateure zurück. Karl-Heinz Lappe ist auf jeden Fall schon gespannt auf die Rückrunde: „Ich freue mich wieder total darauf, dass es hoffentlich im Frühjahr weiter geht und dass ich mit den Jungs auf dem Platz stehen kann." (Vinzent Fischer) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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