Löwen feiern mit Auer den Klassenerhalt

- Am Freitagabend gegen 21 Uhr verwandelte sich das "Grünwalder Stadion" in ein Tollhaus: Die Amateure des TSV 1860 feierten den frühzeitigen Klassenerhalt in der Regionalliga Süd. Vorher erlebten die Fans und Präsident Karl Auer aber eine wahre Zitterpartie. Erst in letzter Sekunde gelang den Münchnern der Matchball zum 3:2 gegen die Amateure aus Mainz! Bereits vor der Partie gab es viel Aufregung im Lager der Sechziger, die wieder einige Stammspieler ersetzen mussten.

So legte Koblenz Beschwerde ein gegen die Wertung der Partie vom 14. Mai beim TSV 1860. Die Rheinländer verloren mit 0:3, waren aber der Meinung, dass der eingewechselte Löwe Denis Bushuev keine Spielberechtigung besessen hätte. Doch 1860-Amateurchef Ernst Tanner konnte nach einem Gespräch mit dem DFB Entwarnung geben: "Die Koblenzer sind auf dem Holzweg, die Punkte bleiben definitiv bei uns." Doch nicht nur am "grünen Tisch" mussten die Löwen zittern, auch auf dem grünen Rasen sah es gegen Mainz lange nach einer Blamage aus. "Das war die schlechteste erste Halbzeit, seitdem ich Trainer beim TSV 1860 bin, ich musste in der Kabine ziemlich laut werden", gab Amateur-Coach Alfons Higl zu.<BR><BR>Über eine Stunde lang lief bei den Löwen nichts zusammen, das Team wirkte verkrampft und lethargisch. Erst das 0:2 in der 66. Minute, durch den vielumworbenen Mainzer Mittelstürmer Claudius Weber, nach Schnitzer von Löwen-Keeper Philipp Pentke, rüttelte die Gastgeber auf. "Dann haben wir plötzlich die Zweikämpfe gewonnen", lobte Higl seine Juniorentruppe. In der Schlussphase rückte U-20-Nationalspieler Nicky Adler immer mehr in den Blickpunkt. Nach einem Foul an dem Torjäger verwandelte Erkan Atilgan den fälligen Strafstoß zum 1:2 (68.). Zehn Minuten später gelang dem Leipziger ein sehenswerter Heber zum Ausgleich. In der Schlussminute erzielte Adler den viel umjubelten Siegestreffer, der dem Neuling zwei Spieltage vor Saisonschluss den Klassenerhalt sicherte.<BR><BR>Bei den Amateuren des FC Bayern fällt Borut Semler nach einem Kreuzbandriss mehrere Monate aus. Die Reise nach Siegen (1:2) trat der verletzt Stürmer erst gar nicht mehr an, er wird heute operiert.<BR>

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