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Philipp Lahm nahm im Trikot der FT Gern am Merkur Cup teil.
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Philipp Lahm nahm im Trikot der FT Gern am Merkur Cup teil.

„Merkur CUP ist sehr speziell“

Aushängeschilder des Merkur CUPs: Philipp Lahm von der FT Gern

  • vonRedaktion Münchner Merkur
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Philipp Lahm ist eines der bekanntesten Gesichter, die je am Merkur CUP teilgenommen haben. Er erzählt, warum das Turnier so besonders ist.

Landkreis – Weltmeister 2014, Dritter der WM 2006 und 2010, Vizeeuropameister 2008, FIFA-Klub-Weltmeister 2013, Triple-Gewinner 2013, achtfacher Deutscher Meister, sechsfacher Deutscher Pokalsieger und Merkur-CUP-Schirmherr von 2014 bis 2017. Das ist in Kurzform die erfolgreiche Vita von Philipp Lahm, geboren am 11. November 1983 in München, aktuell Unternehmer und Geschäftsführer der DFB EURO GmbH.

Lahm blickt auch heute noch gerne auf seine Anfänge im Fußball zurück. Fußball habe ihm immer schon Spaß gemacht. Er begann seine Laufbahn bei der FT Gern, wo seine Mama Daniela bis heute Jugendleiterin ist und der Merkur CUP immer wieder gerne seine Vorrunden und Kreisfinals austrägt. Und mit dem er einst selbst am CUP teilnahm. „Vor allem ist so ein Turnier außergewöhnlich, das über mehrere Wochen geht und nicht nur an einem Wochenende gespielt wird“, sagt Philipp Lahm. „Der Merkur CUP geht über einige Monate, und das macht ihn sehr speziell.“ Selbst habe er im Jahr 1995 teilgenommen, glaubt Lahm, sich erinnern zu können. Da streiten sich ein wenig die Geister, vom Jahrgang her ist dies schwer möglich.

Wie dem auch sei, heute ist der Name Philipp Lahm unzertrennlich mit dem weltgrößten E-Junioren-Fußballturnier verbunden. So übernahm der heutige Europameisterschaftsbotschafter im Jahr 2014 die Schirmherrschaft für den Merkur CUP, weil er ihn unterstützen wollte. „Dieses Turnier ist ein Fußballfest, das die Begeisterung und die Freude an unserem schönen Sport in den Vordergrund stellt und sich für die Vermittlung von Werten wie Teamgeist und Fairness stark macht. Denn gut Fußball zu spielen, bedeutet nicht nur, die Technik zu beherrschen, das Spiel zu verstehen und Tore zu schießen. Sondern auch, die Regeln zu kennen, sich zu jeder Zeit fair zu verhalten und dem Gegner respektvoll zu begegnen“, sagt Lahm und ergänzt: „Fußball formt und prägt. Hier können Kinder auch viel fürs Leben lernen.“

Disziplin müssten auch die Eltern zeigen und dem Trainer seine Aufgaben überlassen. Das stete Reinrufen sei nicht förderlich, analysiert er das Geschehen am Spielfeldrand. „Die Eltern sind dann wieder wichtig nach dem Spiel, um die Kinder aufzubauen oder sie zu loben und nicht wirklich zu kritisieren“, so Lahm.

Der 36-Jährige vergleicht den Merkur CUP sogar ein wenig mit der Fußball-Weltmeisterschaft. Beides sei sich ähnlich. „Die Turniere werden über Wochen gespielt, und dabei ist es besonders wichtig, dass man einen guten Teamspirit hat.“ Wie gut der Geist 2014 war, wissen wir heute: Der mehrjährige Merkur-CUP-Schirmherr kam mit dem Weltmeistertitel nach Hause – ebenso wie die einstigen Merkur-CUP-Teilnehmer Thomas Müller und Mats Hummels.

Philipp Lahm stand in seiner gesamten aktiven Zeit stellvertretend für Ehrlichkeit, Fleiß sowie Disziplin auf und neben dem Platz – für Werte. Auch bei Niederlagen. Denn, so rät er dem Fußball-Nachwuchs, „ich glaube, man kann aus Niederlagen sehr viel lernen. Wenn man die Frage ‚Habe ich mein Bestes gegeben?’ mit ,Ja‘ beantwortet, muss man wieder nach vorne blicken und an seinen Schwächen wie an seinen Stärken weiter arbeiten. Niederlagen und Enttäuschungen gehören zum Leben!“  mm

Der Merkur CUP 2020

soll im Optimalfall noch heuer nachgeholt werden (wir berichteten). Die Organisatoren von Münchner Merkur und Bayerischem Fußball-Verband (BFV) planen, das Turnier im Herbst zu starten – wenn die Voraussetzungen stimmen und gesundheitliche Gefährdungen ausgeschlossen sind. Noch in diesem Jahr könnten dann jene Vorrunden-Turniere stattfinden, die im Frühjahr coronabedingt ausgefallen sind. Die Heimatzeitung wird hierzu ausführlich berichten.

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