+
Wollen auch gegen Rain/Lech wieder jubeln können: die Spieler von Türkgücü München

„Wenn du nur zehn Prozent in der Liga nachlässt, verlierst du jedes Spiel“

Vorsicht geboten - Türkgücü München empfängt Favoritenschreck TSV Rain/Lech

  • schließen

Türkgücü München gegen den TSV Rain/Lech. Spitzenreiter gegen Tabellenletzten. Es ist ein Spiel, in dem der Tabellenführer viel zu verlieren und das Liga-Schlusslicht viel zu gewinnen hat.

Am Samstag geht es für den Gastgeber im Sportpark Heimstetten darum, die Tabellenführung zu verteidigen. Im Aufsteiger-Duell empfängt Türkgücü München den TSV Rain/Lech. Verfolger Schweinfurt lauert. Seit dem 2:1-Erfolg bei Wacker Burghausen am Montagabend ist das Team von Reiner Maurer Ligaprimus. Der Gast aus Rain konnte in den letzten zehn Partien lediglich einen Sieg feiern. Die beiden Vereine kennen sich bereits aus der vergangenen Bayernliga-Saison. Türkgücü stieg im Sommer als Meister direkt auf. Rain musste den Umweg Relegation nehmen und setzte sich gegen die DJK Gebenbach letztendlich durch. Das Hinspiel der Vorsaison gewann Türkgücü knapp mit 1:0. In der Rückrunde kam man vor heimischen Publikum trotz doppelter Überzahl nicht über ein 1:1 hinaus. Während beim Gast aus Rain noch 23 Spieler der Vorsaison im Kader stehen, sind es bei Türkgücü lediglich vier Akteure aus dem letzten Jahr.

Stolperstein für Favoriten

Doch der TSV Rain/Lech hat trotz der mageren Punkteausbeute in dieser Regionalligasaison bereits für einige Überraschungen sorgen können. Das weiß auch Türkgücüs Geschäftsführer Robert Hettich: „Sie haben Schweinfurt geschlagen, sie haben gegen Nürnberg II gewonnen, und sie haben in Burghausen gewonnen. Das waren ihre drei Siege.“ Allesamt ambitionierte Mannschaften der Regionalliga Bayern. Deshalb fordert Hettich von seinen Spieler höchste Konzentration auf die Partie: „Du musst mit der selben Einstellung da reingehen, wie in jedes andere Spiel auch! Wenn du nur zehn Prozent in der Liga nachlässt, verlierst du jedes Spiel. Dafür ist die Liga einfach zu ausgeglichen.“ Von der Qualität seiner Mannschaft ist er überzeugt: „Wenn wir das mit der richtigen Einstellung hinbekommen, sind wir die bessere Mannschaft und werden das Spiel gewinnen.“

Schweinfurt-Kracher im Hinterkopf?

Neun Tage nach der Partie gegen Rain steht das Spitzenspiel in Schweinfurt an. Doch das ist bei Türkgücü laut Hettich noch kein Thema: „Nein, damit beschäftigen wir uns noch nicht. Reiner Maurer hat zwar die Niederlage von Türkgücü angeschaut, allerdings ging es darum zu sehen, zu was Rain an einem perfekten Tag in der Lage ist.“ Ab Sonntag bleibt noch genügend Zeit sich auf den Kracher vorzubereiten: „Wenn das Spiel am Samstag gespielt ist, werden wir uns intensiv mit Videos von Schweinfurt befassen, um ihre Schwächen und Stärken herauszufiltern“ Doch vor der Kür wartet am Samstag erst einmal die gefährliche Pflichtaufgabe TSV Rain/Lech.

 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Wanderprediger“ Maurer und das Türkgücü-Umfeld
Es war deutlich enger geworden als erwartet. Als souveräner Spitzenreiter empfing Türkgücü das zuvor achtmal in Folge sieglose Schlusslicht VfR Garching.
„Wanderprediger“ Maurer und das Türkgücü-Umfeld
Marco Daub: „Regionalliga war eine krasse Erfahrung“
Marco Daub absolviert seine dritte Saison bei der SpVgg Feldmoching. Im Interview spricht er über seine Vergangenheit und die starke Saison seiner Mannschaft.
Marco Daub: „Regionalliga war eine krasse Erfahrung“
„Riesige Integrationskraft“ - Auszeichnung für Türkgücü
Der bayerische Regionalliga-Spitzenreiter Türkgücü München ist in Berlin mit dem Deutsch-Türkischen Freundschaftspreis „Kybele 2019“ in der Kategorie Sport ausgezeichnet …
„Riesige Integrationskraft“ - Auszeichnung für Türkgücü
Trainer sprechen nach brutaler Attacke: „Diese Gewalt in 20 Jahren nie erlebt“
Nach einer brutalen Attacke mit einem Faustschlag und Fußtritt in einem B-Klasse-Spiel in München stehen die Trainer beider Teams unter Schock. Der SV Akgüney Spor …
Trainer sprechen nach brutaler Attacke: „Diese Gewalt in 20 Jahren nie erlebt“

Kommentare