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Sensation! SC München wirft Bezirksligist SV Dornach nach Zwei-Tore-Rückstand aus dem Toto-Pokal

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Von: Vinzent Fischer

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Der SV Dornach kommt noch nicht ins Rollen.
Der SV Dornach kommt noch nicht ins Rollen. © Meyer

Dem SC München ist im Toto-Pokal die Sensation geglückt. Gegen den zwei Klassen stärkeren SV Dornach gewann der SC nach einem Zwei-Tore-Rückstand.

München - Der Pokal hat seine eigenen Gesetze: Dieser Grundsatz gilt nicht nur für den DFB-Pokal, sondern auch für die kleineren Pokalwettbewerbe. Im Toto-Pokal im Kreis München kam es am Dienstag Abend zu einer Sensation. Der Kreisklassist SC München warf den zwei Klassen höher spielenden SV Dornach (Bezirksliga Nord) in der 3. Runde raus - und wie!

SV Dornach gegen SC München eigentlich auf Kurs - doch dann schlägt der Underdog zurück

Nach einem Doppelpack von Youngster Simon Reitmayer (7./20.) und einem Treffer von Felix Partenfelder (30.) war der SV Dornach, bei dem lediglich vier Akteure aus dem letzten Ligaspiel in der Startelf antraten, nämlich eigentlich schon auf Kurs und mit 3:1 in Front. „Ein bisserl dumm, wir waren am Anfang nervös“, ärgert sich Franz Forstner über die Gegentreffer. Ein klares Foul im Strafraum und ein schwerer Fehler in der Hintermannschaft machten es dem Favoriten leicht. „Aber so was passiert nun mal“, relativiert der SC-Trainer.

In der zweiten Halbzeit rissen die Gastgeber das Ruder allerdings doch noch einmal herum. Denn binnen acht Minuten ging der Underdog sogar in Führung. Eine einstudierte Taktik hat dabei den Ausschlag gegeben, wie Forstner erzählt. „Wir wollten kompakt, defensiv gut stehen gegen hoch anlaufende Dornacher“, so der Übungsleiter. Über die Außenbahnen konnte der SC den Bezirksligisten überrumpeln.

SC München startet furiose Aufholjagd in Hälfte zwei - „drei nahezu identische Tore“

Paul Hruschka (49./57.) per Doppelpack und Haval Alhamo (53.) brachten den Underdog überraschend auf die Siegerstraße. „Drei nahezu identische Tore. Super rausgespielt, von außen per Querpass ins Zentrum“, schwärmt der SC-Trainer. In der Folge ließ der Kreisklassist kaum noch etwas anbrennen, und so steht am Ende der Einzug in die vierte Runde.

Allzu große Feierlichkeiten hat es dabei aber nicht gegeben, wie Forstner betont, denn „die Jungs waren ziemlich platt.“ Der Coach musste auf zahlreiche Urlauber und Verletzte verzichten und trat nur mit vier Auswechselspielern an. Am Ende zählt aber nur das Weiterkommen. In der vierten Runde geht es für den SC München gegen den Ligakonkurrenten Teutonia. (vfi)

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