Einige Türkgücü-Fans benahmen sich beim Test gegen Wacker Innsbruck daneben, der Sportliche Leiter Roman Plesche (li.) und Geschäftsführer Max Kothny werden der Sache auf den Grund gehen.
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Einige Türkgücü-Fans benahmen sich beim Test gegen Wacker Innsbruck daneben, der Sportliche Leiter Roman Plesche (li.) und Geschäftsführer Max Kothny werden der Sache auf den Grund gehen.

„Nicht die Werte, die Türkgücü München vertritt“

Türkgücü München: Fan-Ärger bei Innsbruck-Test - Polizei muss eingreifen

  • vonRedaktion Fussball Vorort
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Beim Testspiel von Türkgücü München bei Wacker Innsbruck fielen einige Gäste-Fans negativ auf. Am Ende musste sogar die Polizei einschreiten.

  • Türkgücü München spielte im Test gegen Wacker Innsbruck 1:1. Neuzugang Alexander Laukart traf für den Aufsteiger.
  • Einige Fans von Türkgücü hielten sich nicht an die Corona-Abstandsregeln. Die Polizei musste die betroffenen Anhänger des Stadions verweisen.
  • Türkgücü distanzierte sich von der Fangruppe und kündigte eine Aufarbeitung der Vorfälle an.

München - Türkgücü München* absolvierte am Wochenende einen Testspieldoppelpack in Österreich. Setzte es gegen den Champions League-Teilnehmer und Serienmeister Red Bull Salzburg noch eine deutliche 0:3 Niederlage, holte man gegen den vom Ex-Löwen Daniel Bierofka trainierten FC Wacker Innsbruck ein 1:1 Unentschieden. Überschattet wurde die Partie allerdings von einigen Türkgücü-Fans, die es mit den Corona-Regeln nicht allzu eng sahen.

Türkgücü München: Neuzugang Alexander Laukart trifft bei 1:1 gegen Wacker Innsbruck

Im Gegensatz zu Deutschland sind in Österreich nämlich Zuschauer bei Fußballspielen schon wieder erlaubt, so versammelten sich rund 300 Fans beim Freundschaftsspiel in Tirol. Die Türkgücü-Fans sahen, wie sich ihre Mannschaft beachtlich aus der Affäre zog und dem österreichischen Bundesligisten ein Remis abringen konnte. Für den Drittliga-Aufsteiger traf Neuzugang Alexander Laukart.

Türkgücü München: Missachtete Abstandsregeln und Pyrotechnik - Polizei muss eingreifen

Das Geschehen auf dem Platz rückte dann aber schnell in den Hintergrund. Ein Teil der mitgereisten Türkgücü-Anhänger wollte sich partout nicht an die in Corona-Zeiten üblichen Abstandsregeln halten. Darüber hinaus wurde auch Pyrotechnik gezündet. Die Situation eskalierte so weit, dass die Polizei eingreifen und die Übeltäter des Stadions verweisen musste

Türkgücü München: Verein distanziert sich von „Gewalt und despektierlichem Verhalten“

Türkgücü München meldete sich postwendend auf Social Media zu Wort und distanzierte sich vom Verhalten der sogenannten Fans. „Jegliche Form von Gewalt und despektierlichen Verhalten sind nicht die Werte, die Türkgücü München vertritt“, schreibt der Verein auf seinem Instagram-Account. Der Drittliga-Neuling kündigt zudem eine detaillierte Untersuchung der Geschehnisse an.

Türkgücü München: Wird der Fan-Ärger ein Nachspiel haben?

Das Projekt Türkgücü München polarisiert ohnehin schon und spaltet vielerorts die Fußballfans. Nach den jüngsten Vorkommnissen wird es wohl nicht ruhiger werden um das Team von Trainer Alexander Schmidt, das sich aktuell auf das Auftaktderby der 3. Liga gegen den FC Bayern II vorbereitet. Inwiefern der Verein respektive die negativ aufgefallenen Fans mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, ist bisher unklar. (Jonas Grundmann) *tz.de ist Teil des Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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