Rückruf! Käse kann Blutungen verursachen - Er wurde auch bei Rewe verkauft

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Vergebens gekämpft: Nach einem 1:0-Sieg im Hinspiel verlor Ulrich Taffertshofer (re.) mit seinen „Löwen“ das Rückspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 0:2. Das Finale ist für den TSV 1860 damit passé. foto: rabuser

Taffertshofer bleibt ein „Löwe“

TSV 1860 München – Mit der deutschen Meisterschaft hat es für Ulrich Taffertshofer aus Abertshausen (Gemeinde Söchering) nicht geklappt.

VON OLIVER RABUSER

Im Halbfinale war Endstation für die U 19-Auswahl des TSV 1860 München. Für Taffertshofer geht es dennoch weiter beim Münchener Traditionsverein . Der 19-Jährige rückt in den Kader der zweiten Mannschaft auf und spielt kommende Saison in der Regionalliga.

Mit hängenden Köpfen saßen die Talente der „Löwen“ auf dem Rasen des Stadions an der Grünwalder Straße. Nur kurz konnte sie der lautstarke Zuspruch der Fans trösten. Sage und schreibe 5600 Besucher waren auf Giesings Höhen gekommen, um die A-Jugend der „Blauen“ in ihrem Bestreben, das Endspiel zu erreichen, zu unterstützen. Taffertshofer spricht von seiner persönlichen Rekordkulisse. Noch nie zuvor war er vor mehr Zuschauern aufgelaufen. Er freute sich angesichts der stattlich besetzten Tribünen „einfach noch mehr auf das Spiel“. Entsprechend bitter sei es gewesen, „auf diese Art und Weise auszuscheiden.“

Dabei hatten die Löwen nach dem 1:0-Erfolg im Hinspiel in der Pfalz die besten Voraussetzungen für das Erreichen des Endspiels geschaffen. Doch an diesem Nachmittag war dem 1. FC Kaiserslautern einfach nicht beizukommen. „Wir hatten kaum eine Torchance, und bei den Gegentoren haben wir schlecht ausgesehen. So ist es natürlich schwer“, resümierte der Defensivspezialist. Am Ende stand es 0:2.

Taffertshofer agierte wie zuletzt auf der linken Seite der Viererkette. Während der Saison spielte er jedoch meist Innenverteidiger. „Das liegt mir eigentlich mehr.“ Er nimmt es aber, wie es kommt, spielt gewohnt zuverlässig. „Es war eine relativ konstante Saison für mich.“ Eine, die jedoch mit einer Enttäuschung endete. „Den Meistertitel mit der Jugend schaffe ich leider nicht mehr.“

Denn die Lehrjahre sind für Ulrich Taffertshofer zu Ende. Das gilt beruflich ebenso wie für den Sport. Wobei der 19-Jährige beides gerne unter einen Hut bringen würde. Das Fachabitur an der FOS Weilheim hat er geschafft, ein Fernstudium ist denkbar. Doch gilt sein Augenmerk vorerst einzig der Fußballerkarriere. Es ist Taffertshofers erklärtes Ziel, Profi zu werden. Der Weg ist freilich weit, aber er fühlt sich bei den „Löwen“ bestens aufgehoben. „Es ist nicht leicht, raufzukommen“, aber beim TSV 1860 habe er eine „gute Perspektive“. Ein Vereinswechsel stand und steht daher nicht zur Debatte.

Das Chaos im Verein rund um die finanziellen Nöte hat er natürlich mitbekommen. Dennoch hatte er stets „ein gutes Gefühl“. Der 19-Jährige sollte Recht behalten. Jetzt rückt er in die U 23 auf. „1860 war immer mein erster Ansprechpartner.“ Der Verein wollte ihn unbedingt halten, er habe gern angenommen.

Taffertshofer weiß, was ihm bevorsteht. In den Zweikämpfen gehe es im Seniorenbereich „robuster zur Sache“. Es gilt, sich „schnellstmöglich“ zu akklimatisieren und durchzusetzen, um regelmäßig zu spielen. Die Mehrheit des Jahrgangs 1992 wird übernommen, so auch der Bad Kohlgruber Andreas Geipl, mit dem Taffertshofer eine Fahrgemeinschaft hatte, als er noch keinen Führerschein besaß. In der kommenden Saison hat das Nachwuchsteam der „Löwen“ eine vergleichsweise stressfreie Saison vor sich. Aufgrund der Neustrukturierung der Ligen gibt es in der Regionalliga keinen Absteiger.

Quelle: fussball-vorort.de

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