Hasan Kivran ist auf der Suche nach einem Grundstück für das NLZ bisher erfolglos
+
Hasan Kivran ist auf der Suche nach einem Grundstück für das NLZ bisher erfolglos

Aufsteiger sucht weiter nach einem Grundstück für das NLZ

Türkgücü München: Erneute Absage für NLZ am Ostpark

  • vonRedaktion Münchner Merkur
    schließen

Türkgücü München sucht weiter nach einem Grundstück für das geplante NLZ. Die Anlage an der Heinrich-Wieland-Straße steht für den Aufsteiger nicht zu Verfügung.

München - Türkgücü setzt offenbar alles daran, ein Grundstück für den Bau seines Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) zu finden. Die jüngste Aktion: Auf der Bezirkssportanlage Heinrich-Wieland-Straße, auf der der Club zusammen mit anderen Vereinen trainiert, wurde das Gerücht gestreut, man habe tatsächlich eine Möglichkeit vor Ort gefunden. Dazu gebe es auch schon Gespräche mit dem Planungsreferat. Das NLZ werde auf dem Grundstücksstreifen entstehen, auf dem sich derzeit noch neben vielen Bäumen auch eine Kugelstoßanlage für den Schulsport und eine Beachvolleyball-Anlage befinden.

Stadtrat Beppo Brem: „Anlage am Ostpark komme aus den verschiedensten Gründen nicht für ein NLZ infrage“

Wie das Planungsreferat auf Nachfrage erklärt, sind jedoch keine Pläne für ein Nachwuchsleistungszentrum an der Heinrich-Wieland-Straße bekannt. Mehr noch: Erst vergangenen Freitag haben die Verantwortlichen im zuständigen Referat für Bildung und Sport bei einem turnusmäßigen Treffen klargestellt, dass die Bezirkssportanlage dem Amateursport und den darauf beheimateten Vereinen erhalten bleibt, berichtet Stadtrat Beppo Brem (Grüne). Die Grünen als größte Fraktion im Stadtrat sehe dies genauso.

Die von Rot-Grün per Stadtratsantrag geforderte Unterstützung von Türkgücü bei der Suche nach einem NLZ-Standort durch die Stadt sei einfach eine nette Geste. Die Anlage am Ostpark komme aus den verschiedensten Gründen nicht für ein Nachwuchsleistungszentrum infrage, erläutert Brem. So darf die Stadt aufgrund ihrer Richtlinien nur Amateursport fördern, zudem nutzen viele Schulen die Sportstätte. Und: „Wir wollen auf keinen Fall irgendwelche Verdrängungswettbewerbe auf den Bezirkssportanlagen, das gilt für alle Vereine“, bekräftigt Brem.

(Carmen Ick-Dietl)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare