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Dominik Weiß bracht Türkgücü München auf die Siegerstraße.

2:0 im Spitzenspiel gegen Greuther Fürth

Türkgücü siegt dank Maurers Motivationskniff 

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Der Kampf um die Meisterschaft und der damit in dieser Saison verbundene Direktaufstieg in die 3. Liga läuft auf ein Duell zwischen Spitzenreiter Schweinfurt und Verfolger Türkgücü hinaus.

Da nach dem Heimspiel am Samstag der gemeinsame Wiesnbesuch auf dem Programm stand, war der Anpfiff auf 13 Uhr vorverlegt worden. Türkgücü-Coach Reiner Maurer aber kündigte seiner Mannschaft an, sie bei einer Niederlage am Sonntagvormittag zum Training zu bitten. Dieser Motivationskniff verfehlte seine Wirkung nicht. Nach dem 3:1-Erfolg in Aubstadt präsentierten sich die Münchner Türken zum zweiten Mal in Folge im Stile einer absoluten Spitzenmannschaft. Dominik Weiß brachte die Platzherren schnell in Front (3.) und nach dem Wiederanpfiff, als die Fürther vehement auf den Ausgleich drängten, bediente sich Maurer der Vorzüge seines Luxuskaders. Für Karl-Heinz Lappe, in der Vorwoche noch in der Startelf, war kein Platz in Maurers Spieltagskader. Und Patrick Hasenhüttl, mit acht Treffern in zwölf Partien Maurers bester Torschütze, saß nur auf der Bank. Im Angriffszentrum begann der türkische U 21-Nationalspieler Ilker Yüksel. Nach einer knappen Stunde aber beorderte Maurer doch Hasenhüttl auf den Platz. Und hatte damit den richtigen Riecher. Mit seinem neunten Saisontreffer (80.) entschied Ralph Hasenhüttls 22-jähriger Sohn die Begegnung und führt nun zusammen mit Aubstadts Ingo Feser und Schweinfurts Adam Jabiri die Torjägerliste an.

Zudem zeigte Innenverteidiger Michael Zant in der laut Maurer „stabilen Abwehr“ ein starkes Heimdebüt. Anschließend bekräftigte der von einem Sehnenabriss genesene 24-Jährige, der vor der Saison aus Eichstätt gekommen war, dass „ich zu Türkgücü gekommen bin, um hier den Sprung in den Profibereich zu schaffen“. Bevor auch Zant sich auf die Theresienwiese begab, erklärte er noch, dass er zwar die Schweinfurter für „eine gute Einheit“ halte, „ich finde uns aber besser“. Als Lohn für den Sieg gewährte Coach Maurer seiner Elf dann doch zwei freie Tage

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