Stefan Wächter (re.) verlässt Türkgücü München nach nur einem Jahr bereits wieder.
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Stefan Wächter (re.) verlässt Türkgücü München nach nur einem Jahr bereits wieder.

Paukenschlag beim Drittliga-Aufsteiger

Türkgücü München: Vertrag mit Stefan Wächter aufgelöst!

  • vonRedaktion Fussball Vorort
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Stefan Wächter verlässt Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München. Der Vertrag des 22-jährigen wurde mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

  • Stefan Wächter wechselte zur Saison 2019/20 vom SV Wacker Burghausen zu Türkgücü München.
  • Über 100 Einsätze in der Regionalliga Bayern hat der 22-jährige bereits absolviert.
  • Bei Türkgücü München war er in den ersten elf Partien Stammspieler, nun wurde sein Vertrag aufgelöst. 

München - Bei Wacker Burghausen schaffte Stefan Wächter im Jahr 2015 den Sprung von der U19 in den Regionalligakader. Bis zum Jahr 2017 entwickelte sich Wächter zum absoluten Stammspieler und konnte bis zu seinem Abschied 2019 knappe 100 Spiele in Bayerns höchster Amateurklasse bestreiten. Zur Saison 2019/20 schloss er sich dann Türkgücü München an und wurde bei seiner Verpflichtung vom damaligen Kaderplaner Robert Hettich in höchsten Tönen gelobt.

Stammpersonal in der Anfangsphase - Am Ende nicht mehr als ein Statist

 „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, mit Stefan Wächter den vielseitigsten Spieler der Regionalliga Bayern für uns zu gewinnen“, so Hettich im April 2019. Der Start des 22-jährigen in München war zunächst auch vielversprechend, am Ende kam der Allrounder dann allerdings nicht mehr zum Zug.

In den ersten elf Spielen gehörte Wächter zum Stammpersonal beim Aufsteiger und stand in neun von elf Partien in der Stammformation. Der elfte Spieltag war dann allerdings sogleich auch der letzte Einsatz von Wächter für Türkgücü München. Seit der 0:1-Niederlage am 14.09.2020 gegen den VfB Eichstätt, kam zu den 808 Einsatzminuten keine einzige weitere dazu.

Arbeitsvertrag in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst

Nun hat sich Türkgücü München, in gemeinsamen Einvernehmen mit Stefan Wächter, dazu entschlossen, den bis 2021 laufenden Vertrag des 22-jährigen aufzulösen. „Wir bedanken uns bei Stefan für seinen Einsatz und wünschen ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, so Geschäftsführer Max Kothny.

Wie die Zukunft von Wächter aussehen wird, ist noch ungewiss. Eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte - zum SV Wacker Burghausen - könnte eine mögliche Option sein.

(DF)

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