Traf zum Sieg: Türkgücüs Albion Vrenezi.
+
Traf zum Sieg: Türkgücüs Albion Vrenezi.

Die Münchner bezwingen Duisburg mit 1:0 – Nur 600 Zuschauer

Vrenezi erlöst Türkgücü München - Nur 600 Zuschauer im Grünwalder Stadion

  • VonNico-Marius Schmitz
    schließen

Türkgücü München hat sein Heimspiel gegen den MSV Duisburg mit 1:0 gewonnen. Albion Vrenezi erlöste die Ruman-Elf erst spät.

München – Die erste Ansage des Abends kam aus Unterhaching. „Da ist schon wieder Druck auf dem Kessel ohne Ende“, analysierte Markus Schwabl die Lage von Türkgücü München vor der Partie gegen den MSV Duisburg. Schwabl, gestern Co-Kommentator bei MagentaSport, wies auf die Ergebnisse der Münchner nach Bekanntgabe des geplanten Börsengangs hin. 0:3 gegen Osnabrück, 0:3 in Mannheim.

Doch gestern sorgte Albion Vrenezi mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg für bessere Stimmung beim Verein von Präsident Hasan Kivran. Petr Ruman setzte gegen die „Zebras“ auf den Ex--Löwen Tim Rieder als Abräumer vor der Abwehr, im Sturm startete erneut Geburtstagskind Törles Knöll. Der 24-Jährige erhielt den Vorzug vor Petar Sliskovic – in der letzten Saison noch Toptorschütze Türkgücüs – und Eric Hottmann. „Er ist eine Mischung von beiden“, so Ruman über Knöll, der die Vollstreckerfähigkeiten Sliskovic‘ und den Fleiß Hottmanns besitze.

Türkgücü München: Nur 600 Zuschauer verfolgen Spiel

Doch zunächst spielte sich ein anderer Stürmer in den Vordergrund: Moritz Stoppelkamp vergab die große Chance zur 1:0-Führung Duisburgs, Türkgücüs Torwart René Vollath reagierte schnell und riss den Arm noch hoch (10.). Die Gastgeber bemühten sich anschließend um mehr Spielkontrolle, die Außenverteidiger Moritz Römling und Moritz Kuhn sorgten mit Flanken für den Hauch von Torgefahr.

Kurz vor der Halbzeit weckte Vrenezi das Publikum mit einem Distanzschuss noch mal auf, die folgende Ecke brachte nichts ein. Die Kulisse war erneut ausbaufähig, nur rund 600 Zuschauer hatten Lust auf die Partie im Grünwalder Stadion – die Gästekurve war besser besetzt als der Heimblock.

Albion Vrenezi erlöst Türkgücü spät

Die zweite Halbzeit startete dann ohne Knöll. Tagsüber hatte es noch ein Ständchen von der Mannschaft und dem Betreuerteam gegeben, auf dem Rasen gab es keine Geschenke. Sliskovic kam, gute Torchancen blieben Mangelware. Für Duisburg traf Alaa Bakir nur das Außennetz, Türkgücüs Kapitän Mergim Mavraj köpfte knapp am Tor vorbei. Besser machte es dann Vrenezi, der nach einem Pass von Römling souverän zum 1:0 einschob (81.) „Wir sind jetzt wieder gut dabei. Das war ein wichtiger Sieg nach zwei Niederlagen. Das gibt uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele“, sagte der Matchwinner.  (Nico-Marius Schmitz)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare