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Sascha Bigalke kämpft mit Knieproblemen. 

SpVgg mit breiter Brust auf die Alb

Haching bangt vor Aalen-Spiel um Sascha Bigalke

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Am Montagabend greift die SpVgg Unterhaching wieder in der 3. Liga an. Obwohl Spielmacher Bigalkes Ausfall droht, ist Trainer Claus Schromm die Ruhe selbst. 

Unterhaching – Mit einem spektakulären 4:0-Sieg gegen Uerdingen hatte sich die SpVgg Unterhaching in die Winterpause verabschiedet. Seit nunmehr vier Monaten ist das Team von Trainer Claus Schromm in der 3. Liga ungeschlagen – da ist es kein Wunder, dass die Konkurrenz in den jüngsten Umfragen die Hachinger zu den heißesten Kandidaten für den Aufstieg zählt.

„Das ehrt uns natürlich. Wir wissen, was wir können, aber am Ende des Tages zählt nur das, was wir auf dem Platz bringen“, betont Schromm, der seine Konzentration auf das erste Pflichtspiel 2019, am Montagabend gegen den VfR Aalen, lenkt. Dem Auswärtsspiel auf der Schwäbischen Alb sieht der Erfolgscoach mit gemischten Gefühlen entgegen. „In der letzten Saison konnten wir gegen Aalen nichts holen, die sind ein unangenehmer Gegner“, sagt er.

Neben einigen Langzeitverletzten wie Kapitän Seppi Welzmüller müssen die Hachinger auf Shootingstar Luca Marseiller (Faserriss im Hüftbereich) verzichten. Zudem klagt Spielmacher Sascha Bigalke über Beschwerden im Knie. „Wir sind aber zuversichtlich, dass er spielen kann. Auf jeden Fall können wir eine schlagkräftige Formation aufbieten“, versicherte der Trainer.

Recht zufrieden zeigte sich Schromm mit dem Verlauf der Vorbereitung. Kein Wunder, in den drei Testspielen blieb die Spielvereinigung unbesiegt. Herausragend war das 2:1 gegen den Zweitligisten Union Berlin. „Wir konnten im Trainingslager in Spanien an mehreren Schwerpunkten arbeiten und uns hoffentlich verbessern. Besonders in der Defensive wollen wir nicht mehr so hektisch werden, wenn uns der Gegner hoch anläuft“, sagt Schromm, der natürlich die hektischen Transferbemühungen der Konkurrenz in der Winterpause verfolgt hat: „Das war aufgrund des bisherigen Saisonverlaufes zu erwarten. Wir sind zufrieden, wenn wir mit den bisherigen Personal den Rest der Saison bestreiten können.“

Vielmehr setzt Schromm weiter auf Kontinuität, ganz im Sinne von Präsident Manfred Schwabl, der nichts von Panikkäufen hält, sondern weiter viele Eigengewächse in die Profimannschaft integrieren möchte. „Ich gehe davon aus, dass alle Spieler bleiben“, sagt der Coach voller Zuversicht: „Die jüngste Vertragsverlängerung von Luca Marseiller hat sicher Sogwirkung und ist zudem richtungsweisend für andere Spieler, die sich in den nächsten Tagen weiter an uns binden werden. Der Präsident kennt meinen Wunschzettel. Wenn sich vieles realisieren lässt, dann haben wir Planungssicherheit und der Sportdirektor wenig Arbeit mit Blick auf die kommende Saison.“ 

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