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Matchwinner: Lukas Riglewski

Lukas Riglewski überragt

6:1! Furiose Heimstettner feiern Kantersieg

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Nach einem holprigen Saisonstart hat der SV Heimstetten ein erstes Ausrufezeichen gesetzt: Gestern fegte der SVH den TSV 1860 Rosenheim mit 6:1 vom Feld – auch dank drei Toren von Lukas Riglewski.

Heimstetten – Für den drittbesten Torjäger der vergangenen Regionalligasaison hat die neue Spielzeit mit einer längeren Ladehemmung begonnen: Fünf Spiele ist Lukas Riglewski ohne Treffer geblieben, ehe der Knoten bei ihm am Freitagabend geplatzt ist – und wie! Mit drei Toren in den ersten 52 Minuten legte Riglewski den Grundstein für das 6:1 seines SV Heimstetten beim TSV 1860 Rosenheim.

„Der Sieg war vollkommen verdient“, resümierte Teammanager Max Reng kurz nach dem Abpfiff. „Wir sind kompakt gestanden und waren nach vorne sehr konsequent. Rosenheim ist zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel gekommen.“ Durch den Erfolg verlässt der SVH nicht nur den letzten Tabellenplatz, sondern das im Sommer weitgehend neu formierte Team bestätigt auch seinen jüngsten Aufwärtstrend: In den vergangenen vier Pflichtspielen hat Heimstetten drei Siege geholt; allein beim Top-Klub aus Schweinfurt setzte es in der Vorwoche ein 2:3.

Bei dieser Niederlage habe seine Elf freilich „die bislang beste Halbzeit der Saison“ gezeigt, sagte Trainer Christoph Schmitt hinterher über die ersten 45 Minuten. Und so erstaunte es kaum, dass der Coach in Rosenheim nahezu dieselbe Anfangself ins Rennen schickte – allein für den wegen einer Prüfung verhinderten Moritz Hannemann stand Alexander Rojek erstmals in der Startformation.

Furiose Viertelstunde nach Wiederanpfiff

Prägende Figur der ersten Hälfte war aber nicht der Neuzugang aus Grünwald, sondern Sturmkollege Lukas Riglewski. Der 25-Jährige – in der Vorsaison mit 17 Treffern drittbester Torjäger der Liga – trat erstmals nach acht Minuten in Erscheinung. Da kam die Kugel nach einer kurz ausgeführten Ecke zu Riglewski zurück, der sie zielsicher ins Kreuzeck zwirbelte – zum frühen 1:0. Auch in der Folge blieb der SVH am Drücker und hatte Chancen durch Severin Müller und Riglewski. Letzterer war nach 29 Minuten ein zweites Mal zur Stelle, als Rosenheims Keeper einen Schuss von Fabio Sabbagh abklatschen ließ. Aus sechs Metern schob der Kapitän zum 2:0 ein – zugleich der Pausenstand.

Nach dem Wiederanpfiff rechnete alles mit einem Aufbäumen der Gastgeber, doch stattdessen wirbelten weiter die Gäste -– allen voran ihr prägendster Spieler. Riglewskis dritter Streich war der Auftakt für eine furiose Viertelstunde, in der Tim Schels, Alexander Rojek und Stefan Reuter das Ergebnis auf 6:0 schraubten. Kurz vor Schluss gelang Rosenheim noch der Ehrentreffer – allein den Heimstettner Jubel nach dem Abpfiff konnte das nicht im Geringsten schmälern.

TSV 1860 Rosenheim – SV Heimstetten 1:6 (0:2).

SVH: Riedmüller, Günzel, Spitzer, Cavadias, Hintermaier (67. Kehl), Reuter (70. Gartmann), Sabbagh, Schels (76. Michalz), Rojek, Riglewski, Müller.

Tore: 0:1 Riglewski (9.), 0:2 Riglewski (29.), 0:3 Riglewski (52.), 0:4 Schels (55.), 0:5 Rojek (58.), 0:6 Reuter (67.), 1:6 Mushkolaj (85.).

Schiedsrichter: Jochen Gschwendtner (Wurmannsquick).

Zuschauer: 270.

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