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Bei Orhan Akkurt und seinem SV Heimstetten ist zur Zeit der Wurm drin.

Der Knipser spricht über die Krise des SVH

Akkurt: „Wir rufen in keinem Bereich unsere Leistung ab"

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten hat eine eher mäßige Vorrunde hingelegt. Nachdem man zuletzt gegen den SV Pullach verlor, sagte Stürmer Orhan Akkurt , dass er seinen Wechsel zum SVH bereue. Jetzt hat er seine Aussage klargestellt.

Wenn der Stürmer einer Mannschaft nach 17 Spielen bereits 13 Treffer auf dem Konto hat, möchte man meinen, dass sein Team auf einem der oberen Tabellenplätze steht. Doch im Fall von Orhan Akkurt und dem SV Heimstetten trifft das nicht zu. Der Regionalliga-Absteiger steht im Tabellenmittelfeld der Bayernliga Süd und hat neun Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Wir haben zusammen mit Orhan Akkurt nach Gründen gesucht.

Orhan, bisher läuft es bei euch nicht wie gewünscht. Woran haperts noch?

Wenn ich das wüsste, dann würde ich alles daran setzen, dass wir es abstellen und verbessern. Aber momentan ist es halt so, dass wir in keinem Bereich unsere Leistung abrufen. Das fängt beim Keeper an und zieht sich durch bis zum Sturm.

Schafft es der SVH, doch noch ins Aufstiegsrennen einzugreifen?

Durch die Ausgeglichenheit der Liga ist alles möglich. Aber wir sollten uns mit anderen Dingen beschäftigen als mit dem Aufstieg. Es wäre vermessen zu sagen, wir sind noch dabei, da wir dafür zu viele Punkte haben liegen lassen.

Nach der 0:2-Niederlage gegen deinen Ex-Klub Pullach sagtest du, dass du deinen Wechsel nach Heimstetten bereust. Wie ernst gemeint war die Aussage?

Diese Aussage war einfach schlecht bzw. falsch und auch nicht ernst gemeint. Ich war einfach sauer und 20 Sekunden nach dem Spiel ist mir das halt rausgerutscht. So kurz nach einem Spiel werde ich bestimmt nicht nochmal mit jemanden sprechen, außer wir haben gewonnen. Ich bereue den Wechsel absolut nicht, weil in Heimstetten alles perfekt ist. Bis auf unser Punktestand und den Tabellenplatz. Aber dafür bin ich ja auch mitverantwortlich.

Wie viel Spott hast du dir von deinen ehemaligen Kollegen aus Pullach anhören müssen?

Ich muss ehrlich gestehen, dass sich das in Grenzen gehalten hat. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt.

In einem früheren Interview hast du erwähnt, dass dieses Jahr 25 Tore drin sind. Nach dem Abschluss der Hinrunde stehst du bei 13 Treffern. Bleibt es bei der Zielsetzung?

Na klar. Ein Ziel verändert man nicht, bis man es erreicht hat.

Für den Fall, dass es mit dem Aufstieg nicht klappt: Ist ein Wechsel eine Option?

Das ist momentan sehr weit weg und darüber möchte und sollte ich mir keinen Gedanken machen.

Quelle: fussball-vorort.de

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