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FC Deisenhofen: Angstgegner in der Krise

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Von: Umberto Savignano

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Die Bayernliga-Saison ist noch längst nicht abgehakt beim FC Deisenhofen: Nur mehr fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Platz zwei. Und am Sonntag (14 Uhr) gastieren die Blauhemden bei der U21 des TSV 1860 München.

Deisenhofen – Die Bayernliga-Saison ist noch längst nicht abgehakt beim FC Deisenhofen: Nur mehr fünf Punkte beträgt der Rückstand auf Platz zwei. Und am Sonntag (14 Uhr) gastieren die Blauhemden bei der U21 des TSV 1860 München, die zurzeit alles andere als einen Lauf hat. Zwischenzeitlich standen die „kleinen“ Löwen selbst auf dem Sprung in die Spitzengruppe, doch in den vergangenen sechs Partien setzte es fünf Pleiten, bei einem Remis.

FCD-Manager Franz Perneker will der Negativserie der Sechzger keine allzu große Bedeutung beimessen, auch aufgrund eigener Erfahrungen: „Es ist ein angeschlagener Gegner, aber ein Angstgegner für uns. Ich glaube, es gibt keine Mannschaft, gegen die wir dreimal gespielt und nur einen Punkt geholt haben.“ Beim ersten Aufeinandertreffen gab es auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße ein aufregendes 4:4, danach unterlag der FC Deisenhofen zweimal zuhause mit 0:1.

„Diese Spiele sind eigentlich gleich abgelaufen. Wir spielen, machen die Chancen nicht und der Gegner trifft dann“, so Perneker, der bei den Löwen, aufgrund ihrer speziellen Rolle, auch kein nachhaltiges Formtief vermutet: „Sechzig ist eine typische zweite Mannschaft, da spielen mal fünf A-Jugendliche, dann kommen wieder Profis von oben. Bei denen kann es im nächsten Spiel wieder ganz anders ausschauen. Dazu haben sie einen ausgefuchsten Trainer, der die Liga sehr, sehr gut kennt.“

Frank Schmöller heißt der Coach, im Münchner Landkreis noch bestens bekannt aus seiner Amtszeit beim SV Pullach, den er 2017 zur Bayernliga-Meisterschaft führte. Davor war der 55-Jährige auch mit dem FC Ismaning und dem SV Heimstetten sehr erfolgreich. Und er stand bei den drei direkten Duellen von Sechzigs U21 mit dem FCD als Löwen-Übungsleiter an der Seitenlinie. Diese Serie soll nun zu Ende gehen, auch mit Blick auf die Tabelle: „Wir wollen in Schlagweite zum zweiten Platz bleiben, damit es nach der Winterpause auch Sinn macht, sich zu treffen“, so Perneker.

Personell dürfte gegenüber dem 2:0 im Derby gegen Pullach alles beim Alten bleiben. Dennis Yimez fehlt weiterhin, seine Verletzung aus dem Gundelfingen-Spiel vor zwei Wochen hat sich als Außenbandriss im Sprunggelenk entpuppt. Verzichten müssen die Blauhemden zudem voraussichtlich auf ihren Trainer: Hannes Sigurdsson ist erkrankt, übergab die Leitung der Übungseinheiten an seinen Assistenten Thomas Werth, der auch das Coaching, zusammen mit U23-Trainer Benjamin Vilus, übernehmen soll. Perneker macht das allerdings überhaupt kein Kopfzerbrechen: „Das funktioniert auch.“  

FC Deisenhofen: Caruso - Schneiker, Nickl, Köber, Vodermeier, Rembeck, Müller-Wiesen, Finster, Mayer, Schmid, Bachhuber

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