Bayernliga Süd

Nackenschläge für den SV Pullach

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Nach dem jüngsten Silberstreif hat sich die Lage beim Fußball-Bayernligisten SV Pullach wieder verdüstert.

Pullach – Durch die 1:4 (1:3)-Niederlage beim TSV Kottern hat sich der Himmel für den SV Pullach abermals verdüstert. Dabei hatte Manager Robert Bäumel jüngst nach dem 1:1 gegen die SpVgg Hankofen-Hailing, mit dem der abstiegsbedrohte Bayernligist eine Serie von acht Niederlagen beendete, einen Silberstreif am Horizont ausgemacht: „Wir sind nach diesem Teilerfolg mit einem Gefühl der Aufbruchstimmung nach Kottern gefahren.“

Einer trat die Reise allerdings gar nicht an: Spielertrainer Alexander Benede musste aus dringenden familiären Gründen kurzfristig absagen. „Er hat noch die Spielvorbereitung in der Früh gemacht, die Aufstellung bekanntgegeben. Gecoacht hat dann unser Co-Trainer Niko Sternberg, wie sonst auch, wenn Alex selbst spielt“, berichtete Bäumel.

Sollten die Raben durch das Remis gegen Hankofen neues Selbstbewusstsein getankt haben, so bekamen sie wenig Gelegenheit, dieses im Allgäu ungetrübt unter Beweis zu stellen. Der erste Dämpfer ereilte sie nämlich schon in der zweiten Minute: Armin Rauch brachte die Gastgeber nach einem zuvor von den Pullachern verlorenen Kopfballduell in Führung. „Das war der erste Nackenschlag“, so Bäumel. Die Raben schlugen allerdings zurück: Nach einem schönen Zusammenspiel mit Justin Gaigl traf Max Zander zum Ausgleich (18.). Nur drei Minuten später folgte „der zweite Nackenschlag“ (Bäumel): Rausch köpfte nach einer Flanke ein. Ein Strickmuster, das noch zweimal funktionierte, nämlich bei Mirhan Kayas 3:1 (33.) und Matthias Jochams 4:1 (53.).

„Das Abwehrverhalten war heute mangelhaft. Wir haben drei Kopfballtore nach Stellungsfehlern bekommen. Wir waren immer viel zu weit weg“, kritisierte Bäumel. Auf der Heimfahrt sei es im Bus entsprechend ruhig zugegangen: „Jeder weiß, es war nicht gut. Und eine schlechte Leistung können wir uns in unserer Situation zweimal nicht leisten.“

Auf der Suche nach einem erfreulichen Aspekt der Partie wurde der Manager zwar fündig, doch seine Laune konnte dies auch nicht heben: „Positiv war das Ausgleichstor nach einer wirklich schönen Kombination, als mit Tempo gespielt wurde. Aber das darf ruhig öfter vorkommen als nur einmal in 90 Minuten.“   

TSV KOTTERN – SV PULLACH 4:1

SV Pullach: Krasnic - Brändle (59. Altug), Jobst, Rauscheder, Kammergruber, Sütlü, Gaigl, Saibou (59. Reischl), Koudossou, Zander, Hamberger (59. Ritter)

Tore: 1:0 Rausch (2.), 1:1 Zander (18.), 2:2 Rausch (21.), 3:1 Kaya (33.), 4:1 Jocham (53.)

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