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Taijiro Mori erzielte das erste Ismaninger Tor.

Siegtreffer in der Nachspielzeit

FC Ismaning dreht 0:2-Rückstand bei Jahn Regensburg

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Ohne seine Topstürmer hat sich der FC Ismaning bei der zweiten Mannschaft von Jahn Regensburg lange schwer getan, aber das bessere Ende für sich.

Ismaning – Das war keine Kaffeefahrt am Sonntagnachmittag, sondern eine so richtig harte Nuss. Der FC Ismaning wurde gestern richtig auf die Probe gestellt vom SSV Jahn Regensburg – und die wurde letztlich auch bestanden. Die Ismaninger holten einen Zwei-Tore-Rückstand auf und hatten sich am Ende den 3:2 (1:2)-Sieg bei der U21 des Zweitligisten redlich verdient.

Der Nachwuchs von Jahn Regensburg empfing Ismaning gestern mit jeder Menge Talent, Tempo und auch zwei Toren. Nach 23 Minuten führte die richtig starke Heimmannschaft durch den Doppelpack von Thomas Stowasser 2:0. Der vollendete zum 1:0 einen Konter und beim 2:0 zwang er das Glück mit brachialer Gewalt. Seinen Freistoß aus spitzem Winkel wehrte Torwart Sebastian Fritz ab und der Nachschuss aus noch einmal spitzem Winkel war drin. Der Ball wurde von drei Beinen abgefälscht und war für den Keeper nicht berechenbar.

Mit dem Pausenpfiff bekam die Partie dann neue Spannung. Taijiro Mori hatte sein erstes Ligator für den FC Ismaning geschossen und rettete den FCI mit intakten Chancen in die Kabine. Mit etwas Glück hätte es auch 2:2 stehen können, weil Clemens Kubina kurz nach dem 0:2 ein Tor geköpft hatte. Die Abseitsentscheidung des Schiedsrichtergespanns war sehr knapp. Für Regensburg ging die Halbzeitführung in Ordnung und der Gast wusste, dass man nach diesen schwächeren 45 Minuten noch Luft nach oben hatte.

In Rückstand liegend war es für Trainer Mijo Stijepic noch bitterer, dass die beiden Stürmer Orhan Akkurt und Angelo Hauk im Urlaub weilen. Der FC Ismaning hatte eine volle Reservebank, aber offensiv keine echten Alternativen. Mit kreativen Umstellungen erhöhte der Trainer das Risiko und wurde belohnt. Nach einer feinen Kombination erzielte Tobias Killer den Ausgleich (73.) und 120 Sekunden später hatte er dann noch einmal eine aussichtsreiche Schussposition, zog aber überhastet ab. Bei diesem Angriff hatten die Ismaninger eine 3:2-Überzahl, aus der man viel mehr hätte machen können. Durchgang zwei ging ganz klar an die deutlich verbesserten Ismaninger, die wieder an die ordentlichen Leistungen der ersten Spiele anknüpften. Und einen hatte der Gast noch im Köcher. Im Stile eines Torjägers machte Nils Ehret nach dem Tor in der Vorwoche gegen Nördlingen nun die nächste Hütte. Und mit Tabellenplatz sieben steht Ismaning nun da, wo man angesichts der bisherigen Leistungen auch hingehört.  

(2:1).

FCI:Fritz – Killer, Neuber, Ehret, Redl – Weber (64. Brandstetter), Mori, Siebald (87. Moradi), Kubina – Fischer, Arikan (46. Siedlitzki).

Tore: 1:0 Stowasser (9.), 2:0 Stowasser (23.), 2:1 Mori (45.+1), 2:2 Killer (73.), 2:3 Ehret (90.+1).

Schiedsrichter: Johannes Hamper (Katschenreuth).

Zuschauer:150.

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