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Bayernliga: TSV 1860 II aus dem Tritt - Pullach im Abstiegssog

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Kann sich nicht von unten lösen: Der SV Pullach.
Kann sich nicht von unten lösen: Der SV Pullach. © Mladen Lackovic/Imago

Die SpVgg Hankofen-Hailing ist Bayernliga-Herbstmeister. Der FC Ismaning bleibt aber dran. Die kleinen Löwen wackeln derweil. Und Pullach zieht es nach unten.

München – In der Bayernliga Süd stand am Wochenende bereits der letzte Spieltag der Hinrunde auf dem Programm. Herbstmeister dürfen sich die Niederbayern der SpVgg Hankofen-Hailing nennen, die am Samstag einen 1:0-Erfolg beim FC Deisenhofen feiern konnten. Der Spitzenreiter beschränkte sich dabei weitgehend auf die Defensive und Deisenhofen fand kein Mittel, um sich in der Offensive entscheidend durchsetzen zu können.

In der 57. Minute leistete sich die FCD-Abwehr einen Patzer und Ellija Härtl gelang der entscheidende Treffer. FCD-Coach Hannes Sigurdsson versuchte mit fünf Auswechslungen noch den Umschwung herbeizuführen, doch zum erhofften Ausgleich reichte es nicht mehr.

Im dicht gedrängten Verfolgerfeld hat sich mittlerweile der FC Ismaning etabliert, der von den letzten sechs Partien nur jene gegen Spitzenreiter Hankofen-Hailing verlor (0:2). Am Samstag bejubelte Mijo Stijepics Elf mit dem souveränen 4:1-Heimerfolg über den FC Gundelfingen den zweiten Sieg in Serie, die Tore erzielten Daniel Weber (34.), Angelo Hauk (47.) sowie Daniel Gaedke mit einem späten Doppelpack (86., 90.).

Etwas aus der Spur geriet dagegen zuletzt der TSV 1860 II. Das 1:4 am Samstag bei der Reserve Jahn Regensburgs war nicht nur die bislang höchste Saisonniederlage für Frank Schmöllers Junglöwen, es war auch die dritte Pleite in Serie. Thomas Stowasser konnte dabei lediglich zum zwischenzeitlichen 1:3 verkürzen (82.). Mit je sechs Siegen, Unentschieden und Niederlagen schloss der 1860-Nachwuchs die Hinserie dennoch auf einem gesicherten Mittelfeldplatz ab.

Immer tiefer in den Abstiegsstrudel gerät derweil der SV Pullach. Seit mittlerweile neun Partien wartet Orhan Akkurts Mannschaft vergeblich auf ein Erfolgserlebnis, das 0:1 am Samstag bei Schwaben Augsburg war die dritte Niederlage in Folge. Von den letzten fünf Spielen wurden vier verloren, 16 Gegentreffern stehen dabei schmale drei eigene Tore gegenüber.

Etwas verbessert gegenüber den jüngsten Vorstellungen präsentierte sich der VfB Hallbergmoos bei der 1:2-Niederlage beim SV Donaustauf. Aber die sportliche Talfahrt ging weiter und der Neuling liegt mit nur neun Punkten bei Saison-Halbzeit weiter abgeschlagen am Tabellenende. Es kam sogar kurz Hoffnung auf, als Andreas Kostorz in der 53. Minute per Elfmeter den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Doch dann verwandelte Joker Sandro Gotal in der 63. Minute den Matchball für die Niederbayern. Nach der Trennung von Trainer Gediminas Sugzda ist der Aufsteiger weiter auf der Suche nach einem neuen Übungsleiter. Im Gespräch ist dabei auch Andreas Pummer, der beim FC Unterföhring und bei Türkgücü erfolgreiche Arbeit geleistet hatte. Obwohl Pummer selbst ein Interesse aus Hallbergmoos dementierte, will sich der VfB trotz der fast aussichtslosen Lage noch nicht mit dem direkten Rückweg in die Landesliga abfinden.

Nicht von der Regionalliga in die Landesliga durchgereicht werden möchte dagegen der VfR Garching. Die Aufholjagd der zuletzt fünfmal in Serie unbesiegten Mannschaft von Trainer Nico Basta aber wurde am Wochenende etwas gebremst, da der VfR spielfrei war.

Zum siebten Mal in Folge ohne Sieg blieb indes der TSV 1865 Dachau mit dem 1:1 am Sonntag in Schwabmünchen. Nickoy Richter konnte dabei immerhin einen Rückstand (43.) egalisieren (50.), die Dachauer aber mussten die Partie nach der Gelb-Roten Karte für Sebastian Brey (72.) zu zehnt beenden. (kik, mh)

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