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Stolz präsentieren die Haching-Profis (v.l.) Alexander Winkler, Lucas Hufnagel und Paul Mensah den von Fans (hier Stefanie Kerle/l. und Maresa Dürre) entworfenen Jubiläumsschal.

Ein Punkt ist Haching am Samstag zu wenig

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Ein Torfestival verspricht die Partie nicht zu werden: Im Duell 1. FC Magdeburg gegen SpVgg Unterhaching treffen am Samstag (14 Uhr) die besten Abwehrreihen der Dritten Liga aufeinander. Haching erinnert sich aber gerne an das bisher einzige Spiel in Magdeburg.

Unterhaching – Es war einer jener legendären Tage, die man auch nach zwei Jahren noch locker nacherzählen kann. 3:0 gewann die SpVgg Unterhaching – damals als Aufsteiger – im Oktober 2017 beim Tabellen-Zweiten der Dritten Liga und zeigte eine begeisternde Vorstellung. Für die Gastgeber, die am Ende der Saison souverän in die Zweite Liga aufstiegen, war es die erste Heimniederlage. Was bei den Hachingern außerdem im Kopf blieb: Die trotz der hohen Pleite begeisterten Fans. 16 400 Zuschauer sahen die Partie seinerzeit, über 1000 mehr als in Unterhaching in den Sportpark passen. „Magdeburg war eine Reise wert“, erinnert sich SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm, „dieses Spiel wird noch lange in Erinnerung bleiben. Auch, dass die gegnerischen Fans ihre Mannschaft so abgefeiert haben.“

Die Fans sind immer noch da, der Schnitt liegt bei über 17 000 pro Heimspiel (Platz drei in der Dritten Liga) – auch wenn das Zweitliga-Abenteuer der Magdeburger nach nur einer Saison schon wieder beendet war und sich der Absteiger mit einer komplett runderneuerten Mannschaft aktuell schwer tut, vor zwei Wochen gegen den FC Bayern II mit 1:2 verlor und momentan nur auf Platz elf notiert ist. Für Schromm ist der FCM dennoch ein Team, das sogar noch oben angreifen kann: „Derzeit haben sie auf uns acht Punkte Rückstand, aber das kann man in dieser Liga auch schnell aufholen. Man sollte Magdeburg noch nicht abschreiben.“

Obwohl der Tabellen-Dritte beim Elften spielt und die SpVgg als einziges Team der Liga auswärts noch ungeschlagen ist, erst vier Gegentore kassiert hat und überhaupt erst eine von 15 Partie verloren hat, gelten die Gastgeber bei den Wettanbietern als Favorit. Dabei ist die Lage recht einfach: Wer ein Tor schießt, hat eine große Chance zu gewinnen. Mit jeweils nur 14 Gegentreffern beide Kontrahenten die besten Abwehrreihen der Liga. Mit dem Toreschießen hatte die SpVgg zuletzt allerdings Probleme. Drei der letzten vier Spiele endeten 0:0. „Wir lassen nach vorne immer noch zu viel liegen“, weiß Schromm, „dafür haben wir unsere Defensive stabilisiert. Wir wissen, dass wir in Magdeburg mutig sein müssen.“ weiteres Unentschieden wäre kein Erfolg, stellt Hachings Chefcoach klar: „Ein Punkt hilft am Samstag keinem. Wir wollen definitiv nicht unser achtes Unentschieden.“

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