Nachdem er beim FC Unterföhring häufig zum Zuschauen verdammt war, will Robert Söltl nun seinem Ex-Klub, der SpVgg Feldmoching, beim Kampf um den Klassenerhalt behilflich sein. FOTO: Sven Leifer

Rückkehrer im Interview

Bessere Perspektive: Söltl geht vom FCU nach Feldmoching

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Robert Söltl tauscht den Abstiegskampf in der Regionalliga mit dem FC Unterföhring gegen den etwas aussichtsreicheren Klassenkampf bei seinem Ex-Klub aus Feldmoching. Weshalb es ihn zurück zum Bezirksligisten zieht, verrät der Stürmer im Vorort-Interview.

Robert, nach einem halben Jahr verlässt Du den FC Unterföhring wieder und wechselst zurück zur SpVgg Feldmoching. Was sind die Gründe?

Erstmal will ich mich beim FC Unterföhring und Thomas Seethaler dafür bedanken, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, in der Regionalliga zu spielen. Es war eine sehr schöne und vor allem lehrreiche Zeit, die ich jederzeit wiederholen würde. Ich wünsche dem FCU noch eine erlebnisreiche Rückrunde in der Regionalliga und dass die Mannschaft den einen oder anderen Sieg einfährt. Alles Gute und danke!

Ich bin in einem Alter, in dem ich nicht mehr allzu viel Zeit habe, um selbst noch aktiv Fussballspielen zu können. Und ich habe noch richtig Lust zu spielen. Meine Einsatzzeiten beim FCU waren sehr rar. Ich habe mich bei der Spvgg Feldmoching immer sehr wohl gefühlt und denke, dass ich dort wieder regelmäßig zum Einsatz komme.

Du warst nur einmal in der Startelf und wurdest sieben Mal eingewechselt. Wie frustrierend war es für Dich, viele Spiele von der Bank aus anschauen zu müssen?

Schön ist es nicht, aber mir war vor der Saison klar, dass es für mich sehr sehr schwer wird Stammspieler zu werden. Jetzt kenne ich die Sicht eines Auswechselspieler.

Ein unvergessenes Highlight für Dich dürfte die Partie am 23. September im Grünwalder Stadion gewesen sein. Du durftest Mitte der zweiten Halbzeit aufs Feld. Wie sind Deine Erinnerungen an dieses Spiel und die Stimmung?

Ja, das war wirklich ein ganz besonderes Highlight und ich bin auch ein bisschen stolz darauf. Auch wenn es nur ein paar Minuten waren und das Spiel schon entschieden war, sowas bleibt immer in Erinnerung. Die Stimmung ist echt Wahnsinn, ich bin ein großer FC-Bayern-Fan, aber was die Anhänger des TSV 1860 abliefern, ist schon Bundesliga-Niveau.

Jetzt kehrst Du zurück an Deine alte Wirkungsstätte, wo Du im vergangenen Jahr in 29 Spielen zwölf Tore gemacht hast. Hattest Du auch andere Anfragen?

Ja, aber es gab nur einen Verein für mich, zu dem ich wollte und das war Feldmoching.

Ihr habt letzte Saison mit 48 Punkten eine tolle Saison gespielt. Heuer steht die SpVgg zur Winterpause nur ein Pünktchen entfernt von den Relegationsplätzen. Woran lag es, dass Deine neue bzw. alte Mannschaft solche Schwierigkeiten hatte?

Es sind einige Spieler und auch der Trainer gegangen, und ich glaube ca. 13 neue Spieler gekommen, inklusive neuem Coach . Da ist es klar, dass es am Anfang schwer wird. Sie hatten Verletzungspech und die Vorbereitung ist auch nicht optimal verlaufen. Ich denke und hoffe, dass wir die Rückrunde besser gestalten als die Vorrunde.

Was nimmst Du Dir für die restlichen Spiele persönlich und mit dem Team vor?

Persönlich nehme ich mir vor, verletzungsfrei zu bleiben. Ein paar Tore dürfen es auch sein, um der Mannschaft zu helfen. Ich will mit dem Team so schnell wie möglich den Nicht-Abstieg klar machen, so dass man frühzeitig für die neue Saison planen kann.

Quelle: fussball-vorort.de

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