Bloß kein Harakiri

- Unterhaching - Im vergangenen Sommer hat die SpVgg Unterhaching einen großen Schnitt gemacht, insgesamt stießen zehn neue Spieler zu dem Zweitligisten. Die meisten von ihnen unternahmen dabei die ersten Schritte im Profigeschäft, und im Großen und Ganzen machten sie das ganz ordentlich. Stefan Buck schaffte dabei den größten Sprung.

"Er hat eine tolle Saison gespielt", sagt Trainer Harry Deutinger über den Defensivallrounder, der von den Bayern-Amateuren gekommen ist, "aber auch bei ihm ist noch Luft nach oben."

Der Coach erwartet von Buck, dass er mehr Verantwortung übernimmt. Mit seinen 25 Jahren ist er prädestiniert als Bindeglied zwischen den jungen und den alten Mitgliedern des Teams. Zum Ende der Vorbereitung ernannte Deutinger Buck zu Hachings neuem Kapitän, um ihm einen weiteren Schub in die Führungsrolle zu geben. Nach den zwei Auftaktpleiten hat sich der 25-Jährige dann auch gestellt, die erste Niederlage gleich auf seine Kappe genommen und im Anschluss an die zweite seine Kollegen fast schon wie ein alter Hase beruhigt: "Es gibt absolut keinen Grund, die Nerven zu verlieren."

Natürlich sei der Start "absolut unglücklich" verlaufen, muss auch Buck einräumen, "aber wir haben uns auch die eine oder andere Torchance erarbeitet - da müssen wir nur konzentrierter sein, weil wir hinten ganz ordentlich stehen". Seit 396 Minuten wartet Haching auf einen Treffer. Morgen steht das schwere Auswärtsspiel in Freiburg an, doch auch das nimmt Buck locker: "Wir können uns den Spielplan nicht aussuchen. Klar ist jetzt Druck da, aber wir sind dem gewachsen. Wir müssen nur kühlen Kopf bewahren und dürfen keine Harakiri-Aktionen starten."

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