Emanuel Eisenreich Der FCI-Präsident sagt „Wir halten uns genau an die Regeln des Gesundheitsamtes, denn ich bin kein Virologe und nur Funktionär des FC Ismaning.“ Foto: Förtsch/A.
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Emanuel Eisenreich Der FCI-Präsident sagt „Wir halten uns genau an die Regeln des Gesundheitsamtes, denn ich bin kein Virologe und nur Funktionär des FC Ismaning.“ 

Drei Spieler in Quarantäne nach Kick beim FC Ismaning – Enger Kontakt zum Gesundheitsamt

Corona-Fall beim FC Unterföhring

  • vonNico Bauer
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Beim FC Unterföhring gibt es einen neuerlichen Coronafall, der auch den FC Ismaning leicht gestreift hat. Als Vorsichtsmaßnahme hat deshalb der VfB Hallbergmoos dann auch ein Testspiel gegen Ismaning abgesagt, aber der Sportbetrieb in allen drei Vereinen läuft weitestgehend reibungslos weiter.

Unterföhring/Ismaning – Was war passiert? Bei Testspiel des FC Ismaning gegen den FC Unterföhring (4:0) kickte bei dem unterlegenen Landesligisten ein Spieler, der sich am Abend nach dem Spiel schlechter fühlte und nach einem Arztbesuch Mitte der Woche das positive Ergebnis bekam. Daraufhin standen die beiden Fußballvereine im engen Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Der FC Unterföhring sagte sein am vergangenen Wochenende geplantes Testspiel ab und drei Spieler mussten in Quarantäne.

Beim FC Ismaning sah das Gesundheitsamt keine Konflikte, weil niemand mit dem positiv getesteten Spieler länger als 15 Minuten Kontakt hatte. „Für uns gab es keinerlei Einschränkungen, sagt der Ismaninger Präsident Emanuel Eisenreich. Zudem gab es auch einen negativen Test bei einem zuletzt etwas kränkelnden Spielers.

Bayernligist FC Ismaning wäre gerne zum Spiel gegen den Nachbarn Hallbergmoos angetreten, aber das war dem Landesligisten dann doch etwas zu heiß. „Wir halten uns genau an die Regeln des Gesundheitsamtes“, sagt der Ismaninger Präsident Emanuel Eisenreich, „denn ich bin kein Virologe und nur Funktionär des FC Ismaning.“ Letztlich müsse man die Haltung des VfB Hallbergmoos respektieren.

Eisenreich hat sich am Wochenende auch wie viele andere Fußballfunktionäre bei der Umfrage des Bayerischen Fußball-Verbands geäußert. Er votierte dafür, dass der Spielbetrieb möglichst schnell wieder aufgenommen werden soll, der Verband aber nicht gegen die bayerische Staatsregierung klagen soll.

Ismanings Präsident möchte beide Seiten an einem Tisch sitzen und da eine Lösung ausdiskutieren sehen. Für Emanuel Eisenreich wäre der Kompromiss auch ganz logisch: „Für 98 Prozent der Vereine in Bayern ist es doch ausreichend, wenn man vor maximal 200 Zuschauern spielen kann. Dafür gibt es an Fußballplätzen auch genug Fläche, um die Abstandsregeln einfach und ohne Kostenaufwand einhalten zu können. Das alles ist kein Hexenwerk.“ Und für die Zuschauerkrösusse unter den bayerischen Vereinen wären 200 zahlende Zuschauer auch besser als nichts.

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