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Daniel Sturm: Hütet ab der Rückrunde 2016/2017 das Tor des FC Unterföhring.

Unterföhring-Keeper spricht nach Traumdebüt

Daniel Sturm im Interview: "Mit Fleiß und Wille" in die Regionalliga?

FC Unterföhring - In der Winterpause wechselte der 28-Jährige zum FCU. Zuvor stand Sturm ausschließlich für Planegg zwischen den Pfosten. Im Interview mit Fussball-Vorort spricht er über seine Beweggründe für den Wechsel.

Nach sieben Saisons beim Bezirksligisten SV Planegg-Krailling ergreift Daniel Sturm noch einmal seine Chance und wechselt zum ambitionierten Bayernligisten aus Unterföhring. In seinem ersten Spiel zeigte der Keeper bereits, zu was er in der Lage ist und wurde mit einer seiner Glanzparaden für die "Torwartparade der Woche" vom BFV nominiert. Im Vorort-Interview zieht der 28-jährige Torwart ein Fazit über die vergangenen Jahre in Planegg und erzählt, wie der Abschied für ihn war.

Du bist erst in der Winterpause aus Planegg gekommen. Warst du überrascht, dass du gleich in der Bayernliga debütieren durftest?

Daniel Sturm: Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, dass ich mein Debüt gleich im Topspiel gegen Pipinsried geben durfte. Ich hab durchgehend im Training Gas gegeben und bin glücklich darüber, dass die Trainer das auch gesehen haben.

Letztes Jahr noch Bezirksliga, in der nächsten Saison vielleicht Regionalliga. Was würde dir diese Entwicklung bedeuten?

Die Entwicklung ist enorm und man lernt nie aus, egal in welchen Belangen. Regionalliga wäre der Wahnsinn. Aber das hängt nur an uns. Wir sind eine klasse Truppe und denken von Spiel zu Spiel (Mannschaft, Trainer, Betreuer, Vorstand, Fans). Ich bin jetzt 28 Jahre jung und habe den Schritt nochmal gewagt. Das soll auch anderen zeigen, dass mit Fleiß und Wille noch viel drinnen sein kann.

Wie beurteilst du eure Chancen im Kampf um den Aufstieg?

Ich bin mir sicher, dass wir das Zeug und Potential zum Aufstieg haben. Wir habens selbst in der Hand. Wir stellen uns immer bestmöglich auf den nächsten Spieltag ein und denken von Spiel zu Spiel.

Du bist ein echtes Planegger Urgestein. Wie beurteilst du die Entwicklung, die der Verein in den vergangenen Jahren genommen hat?

Planegg ist mein Heimatverein. Ich habe ihm viel zu verdanken. Jedoch muss man auch sagen, dass es in den letzten Jahren Höhen und Tiefen gab. Wie zuletzt auch die vielen Abgänge die Planegg am Anfang der Saison hatte. Die Jungs und Freunde, die jetzt in der Ersten spielen, machen das spitzenmäßig, wie auch der Trainerstab. Auch der Vorstand hat alles gegeben, um eine sehr gute, konkurrenzfähige Mannschaft in der Bezirksliga zu bilden.

Wie schwer fiel dir der Abschied vom SVP?

Da auch Freunde von mir in Planegg spielen und sich in der Vorstandschaft Freunde befinden, fiel es mir natürlich sehr schwer. Planegg ist mein zweites Zuhause. Aber am Ende wollte ich mich nochmal höher versuchen.

Vielleicht kannst du uns noch etwas zu deinem Handschuh-Projekt erzählen. Für uns natürlich auch sehr interessant, welche Keeper aus dem Münchner Amateurfußball schon daran teilnehmen...

Das Projekt entstand durch einen sehr guten Freund, Lukas Gollong, der selbst Torwart beim DJK Würmtal ist, seinem Bruder, Leon Gollong, und mir. Wir wollen eine Gemeinschaft bilden und zusammen mit Torhütern Top-Produkte wie Handschuhe und vielleicht auch anderes Equipment entwickeln. Auf unserer Facebook-Seite “KEEP IT“ kann jeder Torhüter, aber auch Spieler, uns seine Ideen mitteilen und dann auch mitentwickeln. Aktuell ist ein gemeinsam entwickelter Handschuh in der Testphase. Die Tester sind von der Kreisklasse bis hin zu Regionalliga Südwest verstreut. Namen möchte ich jetzt nicht nennen. Unser Konzept ist die “Gemeinschaft“. Einfach mal bei Facebook reinschauen. Die Handschuhe sind auch bald in unserem Onlineshop www.keepit-goalkeeping.de erhältlich. Über jegliche Unterstützung sind wir dankbar.

Das Interview führte Lukas Schierlinger

Quelle: fussball-vorort.de

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