"Das nächste Ziel heißt Bayernliga"

- Heimstetten - Natürlich hätte man daran denken können, Fußballchef Thomas Langer mittags nach der Aufstiegsfeier nicht mit "Guten Morgen" zu begrüßen. "Ich bin zwar erst um drei Uhr ins Bett gekommen, aber um acht Uhr war ich schon wieder auf." Natürlich. Schließlich gilt es jetzt, den Verein im Umfeld Landesliga tauglich zu machen, Unterstützung im Führungsgremium wäre dringend nötig vornehmlich im Bereich Sponsorenkontakte und Pressearbeit.

Denn im neuen Sportpark (Langer: "Wir wollen die schöne Anlage mit Leben erfüllen.") sollen nicht auf ewig Landesligaspiele stattfinden. "Das nächste Ziel heißt Bayernliga", sagt Langer. Sie hätten zwar keinen Druck, aber in der nächsten Saison sei der Klassenerhalt im Tabellenmittelfeld Minimalziel. "Aber damit geben sich die Unseren nicht zufrieden. Jedes Jahr wird das Team zehn Prozent erfahrener." Eine klare Ansage. Neben den Neuzugängen Thomas Fenzl und Stefan Hock soll am Wochenende noch der Wechsel eines gut ausgebildeten Talents aus München perfekt gemacht werden.

Langer wird's schon richten, dessen Karriere beim SVH mit dem Bezirksligaaufstieg 1992 unter Trainer Manfred Rauscher begann. Damals war er Jugendleiter bei Fußballchef Andreas Böltl. "Ich war Glücksfee und durfte die Spielberichtsbögen ausfüllen." Dann übernahm er das Passwesen und war beim Bezirksoberligaaufstieg unter Rudi Läng 1998 schon Technischer Leiter.

Den Sprung in die Landesliga hat er jetzt als Fußballchef erlebt. Mit einem Trainer Frank Schmöller, dem er attestiert das richtige Maß aus Distanz und Nähe zum Team gefunden zu haben. Die ersten Laufeinheiten um den Heimstettner See (für die Landesliga zwei, drei Kilometer mehr) habe der am Aufstiegsabend für Anfang Juli bereits festgelegt.

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