Defensivkunst sticht Hurra-Fußball

- Heimstetten (ml) - Der SV Heimstetten ist mit seinem Hurra-Fußball im Abwehrbollwerk des TSV Rain stecken geblieben. Mit 0:1 (0:1) hat die Elf von Trainer Frank Schmöller gestern Abend in einer chancenarmen Partie den Kürzeren gezogen. Und die Tatsache untermauert, dass sie gegen die Spitzenteams der Landesliga Süd meist mit leeren Händen vom Rasen schlendert.<BR>

Die Marschroute der Gastgeber ging jedenfalls vollständig auf. "Wie aus heiterem Himmel" beschreibt SVH-Pressesprecher Frank Mark den frühen und gegen die Rainer Defensivkünstler natürlich taktisch unklugen Rückstand. Markus Heindls Steilpass aus dem Mittelkreis lud TSV-Angreifer Jürgen Koch zu einem Tor der Marke "sehenswert" ein: Vom linken Strafraumeck aus vollem Lauf ins rechte Eck, und SVH-Keeper Mario Bartulovic hatte das Nachsehen. <P>Schmöllers "junge Wilde" übernahmen zwar prompt das Kommando und agierten gefällig "im Stile einer Heimmannschaft", berichtet Mark, aber "ohne den durchschlagenden Erfolg". Flanke Thomas Wolf von der linken Seite, Kopfballchance für Michael Schien, wieder war ein Schwabe dazwischen (36.) - der Heimstettner Offensivmaschinerie fehlte die Präzision. "Es geht halt um nichts mehr", seufzte Mark zur Pause. "Da will sich keiner wehtun. Das ist keine Rivalität, das hat eher was von einem Sommerfest." <P>Zweite Hälfte, gleiches Bild: Der SVH spielte engagierter und konstruktiv bis 20 Meter vor das Schwaben-Gehäuse, während die phasenweise destruktiven Platzherren mit ihren weiten Befreiungsschlägen das Heimstettner Abwehrtrio Roman Hasenbeck, Sebastian Kindermann und Anton Rappl vor lösbare Aufgaben stellten. "Allein weil wir hier das Spiel gemacht haben, hätten wir wenigstens einen Punkt verdient", klagt Heimstettens Pressemann. Außer einem Hasenbeck-Kopfstoß nach Wolf-Ecke, den TSV-Schlussmann Sascha Jöckel im Nachfassen parierte (75.), blieben zu viele Aktionen Stückwerk. Bis zwei Minuten vor dem Abpfiff, als Rains Armin Janik frei vor Bartulovic das 2:0 und damit die endgültige Entscheidung vergab. SV Heimstetten: Bartulovic, Hasenbeck, Kindermann, Rappl, Gossler, Mayer (46. Fino), Ak, Schien, Wolf, Hock (46. Riegger), Nutz (68. Eichler). Tor: 0:1 Koch (5.). Schiexdsrichter: Jan Haselhofer (TSV Krumbach). Zuschauer: 150. </P>

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