FC Deisenhofen fehlt ein Tick Cleverness.

Die schöne Erfolgsserie ist gerissen: Mit dem 0:1 (0:0) beim FC Ismaning kassierte der FC Deisenhofen die erste Niederlage nach zuletzt vier Siegen am Stück.

Deisenhofen – FCD-Coach Dieter Meixelsberger vermisste bei seiner Elf den gewohnten Kombinationsfußball. „Wir sind nicht so richtig ins Spiel gekommen, Ismaning hat das auch sehr gut gemacht, hat uns im Mittelfeld gut aus dem Spiel genommen. Trotzdem hatten wir die eine oder andere Chance.“ Vor allem Marco Finster, der aus zwölf Metern den Ball nicht richtig traf (33.), und Markus Mayer, dessen 22-Meter-Lupfer knapp vorbei segelte (52.), waren nah an der Führung dran.

 

Doch die Gastgeber, die ebenfalls einige Möglichkeiten hatten, erwiesen sich letztlich als die effektivere Mannschaft. Evangelos Gkoroumanos markierte nach einem Zuspiel in die Tiefe, einem Querpass und einer Rettungstat von FCD-Keeper Maximilian Angermeier per Abstauber den Treffer des Tages (58.). „Da haben wir nicht gut aufgepasst, und solche Kleinigkeiten entscheiden dann eben so ein Spiel auf Augenhöhe“, kommentierte Meixelsberger das Gegentor, auf das Deisenhofen noch mit einer letzten Großchance durch Michael Vodermeier antwortete, der nach einem Freistoß aus drei Metern freistehend an Ismanings Schlussmann Florian Preußer scheiterte (65.).

 

Meixelsberger war allerdings klar, dass es in diesem intensiven Duell für sein Team nach dem Rückstand sehr eng werden würde, zumal es viele Unterbrechungen gab. „Der Schiedsrichter war sehr kleinlich, er hat wegen jeder Kleinigkeit Gelb gezeigt und das Spiel dauernd unterbrochen, wo man es auch hätte laufen lassen können“, kritisierte er. Die Rote Karte für seinen Abwehrspieler Arijanit Kelmendi, der als Opfer eines Fouls gegen seinen Kontrahenten nachschlug (73.), zog Deisenhofens Trainer allerdings nicht in Zweifel: „Das war schon berechtigt. Da sind mit ihm die Gäule durchgegangen. Er hätte ja den Freistoß sowieso bekommen.“ Der junge Verteidiger entschuldigte sich später sowohl beim Schiedsrichter als auch beim Trainer für seine Kurzschlusshandlung. Meixelsberger hofft, dass das Vergehen als grobes Foulspiel gewertet wird und die Strafe milde ausfällt, denn bis dahin fiel ihm der 19-Jährige ausschließlich positiv auf: „Er hat ein starkes Spiel gemacht.“

 

Mit einem Mann weniger war es für den FCD in den, einschließlich Nachspielzeit, verbleibenden 20 Minuten allerdings noch schwerer, mit einem Treffer wenigstens einen Punkt zu entführen. „Das Spiel war ausgeglichen, ein 0:0 wäre ein gerechtes Ergebnis gewesen. Wir hätten es aber auch 1:0 gewinnen können“, bedauerte Meixelsberger das Ende der Erfolgsserie, er versicherte aber: „Diese Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn.“

Quelle: fussball-vorort.de

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