Warten auf den Anpfiff: Trainer Thomas Seethaler sieht die Fußballer des FC Aschheim „grundsätzlich auf einem guten Weg“.
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Warten auf den Anpfiff: FCA-Trainer Thomas Seethaler sieht sein Team „grundsätzlich auf einem guten Weg“.

Bezirksligist FC Aschheim verstärkt sich im Angriff nach Stefan Hubers schwerer Verletzung

Die neue Torgefahr beim FC Aschheim

  • vonGuido Verstegen
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Grundsätzlich sind wir auf einem guten Weg“, sagt Trainer Thomas Seethaler über den Stand der Saisonvorbereitung beim Fußball-Bezirksligisten FC Aschheim nach nunmehr vier Testspielen. Drei Neuzugänge hat Seethaler in diesem Sommer noch hinzubekommen – unter anderem Angreifer Malcom Olwa-Luta vom Landesligisten VfB Hallbergmoos-Goldach.

Aschheim – Am Freitagabend haben die Joker gestochen: Die nach der Pause eingewechselten Levent Novy (63. Minute) und Maick Antonio (72.) brachten den FC Aschheim im Test gegen den Süd-Bezirksligisten SC Unterpfaffenhofen-Germering auf die Siegerstraße. Zuvor hatten Benjamin Heinritzi (20.) für die Gäste und Tim Irlbacher (23.) für die Heimelf getroffen. „Es war ein gutes Spiel von uns. Hätten wir die zahlreichen Chancen in der ersten Halbzeit genutzt, wäre es ein sehr gutes Spiel gewesen“, befand FCA-Coach Thomas Seethaler.

Es war der dritte Sieg im vierten Vorbereitungsmatch. Beim 7:0 (4:0) gegen den SV Helios-Daglfing aus der Kreisklasse 5 trugen sich mit Andreas Petermeier (12.) und Malcom Olwa-Luta (53.) gleich zwei Neuzugänge in die Torschützenliste ein. Vincent Essen (27./32.) traf doppelt – den Rest besorgten Domenico Contento (65.) und Alessandro Contento (87.) sowie Markus Freiberger (44.) mit einem Eigentor. Beim 2:3 (0:2) gegen den TSV Brunnthal, Spitzenreiter der Bezirksliga Süd, lag der FC Aschheim nach Toren von Andreas Reinisch (28.) und Michael Demmel (38.) mit 0:2 hinten, ehe Robert Söltl (60.) und Alessandro Contento (63.) für die Platzherren ausglichen und Jakob Klaß (80.) den Endstand herstellte. „Da wäre ein Unentschieden verdient gewesen“, sagt Teammanager Steffen Tripke.

Auch gegen den Nord-Bezirksligisten SpVgg Feldmoching geriet der FCA durch Mehmet Köse (11.) in Rückstand, machte dann aber nach Treffern von Malcom Olwa-Luta (15./32.), Andreas Petermeier (19.), Robert Leidenberger (41./Eigentor), Domenico Contento (45.), Tim Irlbacher (66.) und Maick Antonio (84.) kurzen Prozess. „Wir haben jetzt mehr Leute, die Torgefahr ausstrahlen und einen richtig guten Punch nach vorne mit viel Tempo“, ist Seethaler nicht zuletzt mit der Leistung seiner Neuzugänge sehr zufrieden. Angreifer Olwa-Luta kennt er noch aus der gemeinsamen Zeit beim FC Unterföhring. Der 25-Jährige spielte auch schon für die SpVgg Unterhaching II (Bayernliga), FC Ismaning (Bayernliga) und SV Heimstetten (Regionalliga/Bayernliga).

„Gerade in der Offensive haben wir nachlegen müssen und haben uns super verstärkt“, sagt Seethaler. Bis Stürmer Stefan Huber (acht Tore/ein Assist) nach seinem Kreuzbandriss im November 2019 wieder fit ist, dauert es noch. „In diesem Jahr wird das sicher nichts mehr“, sagt der 29-Jährige, „bis aufs Innenband war ja alles im rechten Knie kaputt. Der FC Aschheim habe sich in dieser Situation „mega-korrekt verhalten“, er selbst mache sich „keinen Druck“ und lasse aktuell auch noch offen, wann er wo wieder spiele. Auch ein Ende der aktiven Laufbahn schließt Huber nicht aus: „Ich hab‘ mit vier Jahren schon beim SV Zamdorf in der Pampers-Liga gespielt, ich spiele schon sehr lange.“

Im Aschheimer Mittelfeld soll Andreas Petermeier die Lücke füllen, die Alexander Mrowczynski mit seinem Wechsel hinterlassen hat: Der 28-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten TSV Dorfen (sieben Tore/zwei Assists). Dritter Sommer-Neuzugang ist Abwehrspieler Markus Hainzl (20), der zuletzt für den Kreisligisten FC Deisenhofen auflief. Mit einem Testspiel gegen den SV Manching (Samstag, 5. September, 17 Uhr) schließt der FC Aschheim die Vorbereitung ab.

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