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Ziehen, halten, drücken: Ismanings David Tomasevic foult Unterföhrings Atilla Arkadas.

Effektivität macht den Unterschied

Endlich! Unterföhring bricht den Derby-Fluch

FC Unterföhring - Im fünften Derby feierte der FC Unterföhring mit 2:0 (2:0) beim FC Ismaning seinen ersten Sieg.

In einer tabellarisch engen Fußballklasse wie der Bayernliga macht die Effektivität nicht selten den Unterschied zwischen den Vereinen. Der FC Unterföhring trat am Samstag als Spitzenteam beim FC Ismaning auf. Nach zwei Toren bei den ersten beiden Offensivaktionen spielte der FCU den 2:0 (2:0)-Auswärtssieg souverän nach Hause. Es war zu erwarten, dass sich beide Mannschaften mit Respekt begegnen und zunächst vorsichtig abtasten. Nach 15 Minuten nahm die Partie allmählich Fahrt auf. In der 18. Minute verwandelte Andreas Faber locker einen Foulelfmeter, der aus Ismaninger Sicht unberechtigt war: Korbinian Beck traf den zum Kopfball gehenden Dominik Hofmann mit den Stollen im Rücken. Die Entscheidung war vertretbar. Die drei Abdruckstreifen auf Hofmanns Oberkörper waren der Beweis für den Kontakt.

Sieben Minuten später brachte der nächste Vorstoß der Gäste den zweiten Treffer. Dominik Hofmann zog aus 20 Metern ab und zwang Johann Hipper zu einer starken Parade. Das 0:2 fiel nach der darauf folgenden Ecke. Andreas Brandstetter köpfte den Ball wuchtig unter die Latte.

Nach dem Doppelschlag kamen die zuvor erschreckend harmlosen Ismaninger etwas besser ins Spiel und näherten sich dem Tor an. Einmal reklamierten die Gastgeber einen Handelfmeter. Unterföhring dagegen machte nichts aus seinen Konterräumen.Nach dem Seitenwechsel spielte der Gast die Partie im Stil einer Spitzenmannschaft herunter. Unterföhring neutralisierte den Gegner und geriet in der Nähe des eigenen Tores so gut wie nie in Gefahr. Nach den vier verlorenen Derbys in drei Jahren schienen die Unterföhringer mit dem Zwei-Tore-Vorsprung zufrieden zu sein. Als Innenverteidiger Tomasevic mit Gelbrot wegen Meckerns vom Platz flog (82.), war das Spiel für Ismaning gelaufen. Unter dem Strich war es ein Derby mit einem klarem Sieger, aber kaum fußballerischen Höhepunkten.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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