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SpVgg Unterhaching: Erster Fleck auf der weißen Weste

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Von: Robert M. Frank

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Die Gesichter sprechen für sich: Unterhaching erwischt in Burghausen einen Fehlstart und spielt nach 22 Minuten in Unterzahl.
Die Gesichter sprechen für sich: Unterhaching erwischt in Burghausen einen Fehlstart und spielt nach 22 Minuten in Unterzahl. © Sven Leifer

Am fünften Spieltag der Regionalliga Bayern hat es die SpVgg Unterhaching das erste Mal erwischt. Der Tabellenführer unterlag vor 990 Zuschauern in der Wacker-Arena dem gastgebenden SV Wacker Burghausen mit 1:3 (1:2).

Unterhaching – Ein schläfriger Start inklusive eines frühen Platzverweises hatte den Spitzenreiter im Oberbayern-Derby früh auf die Verliererstraße gebracht. „Es war am Ende ein gebrauchter Tag für uns. Wir haben uns viel vorgenommen, aber es waren viele Dinge, die nicht wirklich für uns gesprochen haben“, sagt Hachings Co-Trainer Thomas Kasparetti.

Wie bereits im Heimspiel vier Tage zuvor gegen Heimstetten (3:2) kam Haching schlecht aus den Startlöchern und geriet in der zweikampfbetonten Partie früh unter Druck. Ein schneller Vorstoß der Platzherren brachte die Mannschaft von SpVgg-Cheftrainer Sandro Wagner früh in Rückstand. Nach einem Missverständnis in der Hachinger Defensive zwischen David Pisot und Markus Schwabl landete der Ball bei Burghausens Andrija Bosnjak, der den Ball aus 18 Metern per Flachschuss in die linke untere Ecke zum 1:0 für die Gastgeber beförderte (7.).

Einen Hachinger Fehlpass im Spielaufbau hätte Wacker-Stürmer Aboubacar Cissé fast zum 2:0 ausgenutzt. Doch der Schuss des 21-Jährigen traf nur den Pfosten des Hachinger Gehäuses (10.) und wenig später musste SpVgg-Torwart René Vollath einen gefährlichen Schuss von Johann Ngounou Djayo um den Pfosten lenken (11.). Zu allem Übel aus Sicht der Hachinger kassierte Sebastian Maier wegen eines wiederholten Foulspiels auch noch eine Gelb-rote Karte (22.). Nachdem auch noch der folgende Freistoß von Denis Ade zum 2:0 in den Maschen des Hachinger Tores landete, war der Fehlstart perfekt (23.). Zumal sich wenig später auch noch Schwabl am Oberschenkel verletzte und ausgetauscht werden musste (30.).

„In den ersten 15 Minuten haben wir es uns selbst schwer gemacht. Da waren wir nicht präzise genug. Danach sind wir ein Stück weit aus dem Spiel genommen worden“, sagte Kasparetti mit Fokus auf den frühen Platzverweis.

Da half es auch wenig, dass Manuel Stiefler nach einer Ecke von Niclas Anspach zum zwischenzeitlichen 1:2 verkürzt hatte (28.). Denn auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Platzherren in Überzahl und spielten sich mehrere Chancen heraus. Während Wacker eine Gelegenheit über Ngounou Djayo zum 3:1 nutzen konnte (70.), sprang bei der SpVgg auf der Gegenseite im zweiten Durchgang bis auf einen Kopfball von Fetsch (85.) nichts mehr Gefährliches heraus. (ROBERT M. FRANK)

SV Wacker Burghausen - SpVgg Unterhaching 3:1 (2:1) Unterhaching: Vollath - Schwabl (30. J. Welzmüller), Pisot (71. Schmid), Zentrich (71. Porta), Ehlich - Mashigo (63. Skarlatidis), Stiefler, Maier, Anspach (56. Hausmann) - Hobsch, Fetsch

Tore: 1:0 Bosnjak (7.), 2:0 Ade (23.), 2:1 Stiefler (28.), 3:1 Ngounou Djayo (70.) – Gelb-rot: Maier (Haching/22., wdh. Foulspiel)

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