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Andreas Faber hat sich mindestens zehn Saisontore zum Ziel gesetzt. F: Leifer

Vor Illertissen-Spiel

Faber sieht Entwicklung in die richtige Richtung

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 Der FC Unterföhring ist Letzter, weiterhin sieglos, aber noch lange nicht hoffnungslos. Mit dem 2:2 in Memmingen holte der Regionalliga-Aufsteiger den fünften Punkt und hat beim zweiten Allgäu-Gastspiel diese Woche in Illertissen (Samstag, 14 Uhr) schon ein richtungweisendes Heimspiel im Hinterkopf.

Der Drittletzte Memmingen hatte nahezu keine Mittel, den FC Unterföhring in Schwierigkeiten zu bringen. Das macht Mut vor dem Heimspiel am Dienstag gegen den Vorletzten SV Seligenporten, der auswärts noch nicht einen einzigen Zähler eingesammelt hat. In dieser Partie soll es spätestens reichen für den ersten Regionalligasieg, mit dem der FCU dann wahrscheinlich auch die rote Laterne den Auswärts-Serienverlierern weiter reichen könnte.

Aber schon diesen Samstag besteht die Chance, wieder zu punkten. Der Neunte Illertissen hat keinen berauschenden Lauf und zuletzt dreimal nicht gewonnen. Im letzten Heimspiel gegen Garching (0:2) hatte Illertissen fast keine Chance.

„Ich sehe bei uns eine ganz klare Entwicklung in die richtige Richtung“, sagt Andreas Faber, der Mittelstürmer und Co-Trainer des FC Unterföhring. Die Mannschaft habe die Zeit gebraucht, um angesichts der vielen Zugänge im Sommer zusammen zu finden. In den letzten Partien habe Unterföhring defensiv deutlich kompakter agiert. Das Potenzial seines Teams habe nicht jeder Konkurrent in der Liga: „Wir werden im Laufe der Saison sicher noch besser und ich bin mir nicht sicher, ob das jede andere Regionalliga-Mannschaft auch schafft.“

Nicht zuletzt Faber selbst macht dem Aufsteiger Hoffnung. Gegen Memmingen traf er zweimal und hatte zwischenzeitlich noch eine Großchance zur 2:1-Führung seines Teams. „Bei drei Chancen und zwei Toren stimmt die Quote“, witzelt Faber. Der 29-Jährige ist mit fünf Saisontreffern in elf Spielen nun auch der beste Torschütze des FC Unterföhring. In den letzten vier Partien traf er viermal und blieb nur gegen den TSV 1860 München ohne Erfolgserlebnis. Damit ist er nun auch bestens auf Kurs für das eigene Ziel: „Ich wollte mindestens zehn Tore machen und das kriege ich hin.“

Unterstützung dürfte er in den Spielen in Illertisssen, gegen Seligenporten und dann beim FC Ingolstadt II von Philipp Schmidt bekommen. Der Angreifer mit drei Saisontoren hat seine Bänderverletzung überstanden und hatte in Memmingen schon wieder einen 15-minütigen Kurzeinsatz. Schmidt könnte diese Woche eine weitere Speerspitze werden bei dem Unterfangen, mit dem ersten Sieg den letzten Platz loszuwerden. 

Voraussichtliche Aufstellung: Caruso – Hofmaier, Brandstetter (Arkadas), Eder, Putta – Kain, Büchel, Kostorz – Kubica (Morou), Olwa-Luta – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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