Teammanager Steffen Tripke vom FC Aschheim fordert konsequentes Durchgreifen des BFV
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Teammanager Steffen Tripke vom FC Aschheim fordert konsequentes Durchgreifen des BFV

Tripke fordert ein konsequentes Durchgreifen des Verbandes

„Wenn’s nach mir ginge, würde ich die Saison einfach aussetzen“

  • vonGuido Verstegen
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Teammanager Steffen Tripke vom FC Aschheim fordert ein konsequentes Durchgreifen des BFV.

Aschheim – Es war bereits der dritte Anlauf: Die für Samstag (13.00 Uhr) vorgesehene Partie der Fußball-Bezirksliga Ost zwischen dem VfL Waldkraiburg und dem FC Aschheim ist erneut ausgefallen. Noch bevor der Bayerische Fußball-Verband am Freitagvormittag seine General-Absage in Sachen Coronavirus formulierte, stand fest, dass die Aschheimer einmal mehr nicht beim Tabellenletzten antreten werden.

 Anders als bei den witterungsbedingten Absagen der Spieltermine 16. und 30. November machten den beiden Klubs die Maßnahmen gegen eine weitere Verbreitung der Pandemie einen Strich durch die Rechnung. „Am Arbeitsplatz einer unserer Spieler gibt es einen Coronavirus-Verdachtsfall, und der Werkstattleiter hat daraufhin umgehend alle Mitarbeiter nach Hause geschickt“, erklärte Teammanager Steffen Tripke. 

„Wenn’s nach mir ginge, würde ich die Saison einfach aussetzen“

Auch der FCA-Akteur – den Namen nennt die Redaktion aus Datenschutzgründen nicht – wird sich auf das Virus testen lassen und bis auf Weiteres nicht mit der Mannschaft trainieren. „Wenn’s nach mir ginge, würde ich die Saison einfach aussetzen und im Sommer einfach wieder von vorne anfangen“, forderte Tripke ein konsequentes Durchgreifen des Verbandes. „Wir haben sogar unsere Jahreshauptversammlung abgesagt.“ Trainer Thomas Seethaler ergänzte: „Die Gesundheit des Einzelnen geht einfach vor. Sport ja – aber eben nicht auf Gedeih und Verderb. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und die Kette unterbrechen.“ 

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