Florian Niederlechner hat den Kontakt zu seiner Heimat und zum Amateurfußball nie verloren.
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Florian Niederlechner hat den Kontakt zu seiner Heimat und zum Amateurfußball nie verloren.

Profis und Amateure in zweierlei Welten

Kommentar: Florian Niederlechner verkörpert das Gute im Fußball

  • vonRobert Gasser
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Fußball-Profis leben nicht erst durch die Corona-Pandemie in ihrer eigenen Welt. Doch es gibt auch Ausnahmen wie Florian Niederlechner vom FC Augsburg. Ein Kommentar von Robert Gasser.

Die Debatte wurde durch die Corona-Krise verstärkt und ist nicht mehr aufzuhalten: Wie weit kann sich der Profi-Fußball noch von seinen Fans entfernen, ohne dauerhaft Schaden zu nehmen?

Während in ganz Deutschland Millionen Arbeitnehmer in der Corona-Pandemie in Kurzarbeit geschickt wurden und dadurch empfindliche Gehaltseinbußen hinnehmen müssen, kassieren die Fußball-Profis weiterhin Gehälter in Schwindel erregender und längst nicht mehr nachvollziehbarer Höhe (was freilich auch für viele andere Branchen im Unterhaltungsbusiness gilt). 

Die Fan-Seele freut sich über Typen wie Florian Niederlechner

Zudem werden immer wieder Geschichten publik, die der Fan längst nicht mehr nachvollziehen kann. Zum Beispiel, wenn sich die Fußball-Millionäre sogenannte Starfriseure ins Trainingslager einfliegen lassen – und damit auch noch gegen alle Corona-Regeln verstoßen.

Da freut sich die Fan-Seele über Spieler wie Florian Niederlechner vom FC Augsburg, der früher beim FC Ismaning und bei der SpVgg Unterhaching gespielt hat . Niederlechner hat den Kontakt zur Basis nie verloren und es ist ihm abzunehmen, wenn er sagt: „Ich liebe den Amateurfußball.“ Solche Profis gibt es also auch noch.

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