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FC Deisenhofen hängt noch in Startblöcken fest - wieder nur Remis gegen FC Gundelfingen

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Von: Umberto Savignano

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Hängengeblieben: Florian Schmidt (blau) lässt sich den Ball von einem Gundelfinger abknöpfen.
Hängengeblieben: Florian Schmidt (blau) lässt sich den Ball von einem Gundelfinger abknöpfen. © Robert Brouczek

Der FC Deisenhofen muss sich zum Auftakt in die Bayernliga-Saison mit zwei Unentschieden begnügen. Gegen den Aufsteiger FC Gundelfingen gab es ein weiteres Remis.

Deisenhofen – Es ist kein Fehlstart, aber es wirkt ein wenig so, als würde der FC Deisenhofen noch in den Startblöcken festhängen. Der unglückliche, weil durch Corona um die Relegationsmöglichkeit gebrachte Bayernliga-Zweite der vergangenen Saison musste sich nach dem Auftakt in Kottern auch im ersten Heimspiel gegen den Aufsteiger FC Gundelfingen mit einem 1:1 (1:1) begnügen.

FC Deisenhofen nach frühem Rückstand beeindruckt - „Wir haben schon einige Minuten gebraucht“

Den frühen Rückstand durch einen Kopfball von Sandro Caravetta nach einem Eckball (6.) hatten sich die Deisenhofner selbst zuzuschreiben. „Das haben wir nicht gut verteidigt“, sagt Manager Franz Perneker. Schon zuvor hatten die Gundelfinger eine nicht ganz ungefährliche Ecke. Der FCD zeigte sich von dieser Anfangsphase durchaus beeindruckt. „Nach dem Tor haben wir schon einige Minuten gebraucht, bis wir uns wieder gefangen haben“, räumt Perneker ein. Mit der Zeit fanden die Platzherren aber ins Spiel. „Wir hatten dann drei, vier Aktionen, wo der Torwart gut hält oder der letzte Pass nicht genau genug war.“ Und so musste ein Strafstoß her, um den Deisenhofnern noch vor der Pause den Ausgleich zu bescheren: Nach Foul von Gundelfingens Keeper Dominik Dewein an Florian Schmid verwandelte Michael Vodermeier (30.).

„Das war dann vor allem ein Abnutzungskampf auf beiden Seiten.“

FCD-Manager Franz Perneker

Den ganz großen Druck auf die Abwehr der Gäste konnten die Blauhemden in der zweiten Halbzeit nicht aufbauen. „Das war dann vor allem ein Abnutzungskampf auf beiden Seiten. Es gab sieben oder acht Gelbe Karten“, sagt Perneker, der aber kein überhart geführtes Spiel sah, sondern die Ursachen für die vielen Verwarnungen im frühen Stadium der Saison ausmachte. Oft seien die Spieler in den Zweikämpfen einfach nur etwas zu spät dran gewesen. „Beide Mannschaften waren noch nicht auf der Höhe.“

FC Deisenhofen trotz zweier Remis zum Auftakt nicht nervös

Der FCD-Manager glaubt, dass man sich an solche Spielverläufe gewöhnen muss. „Es wird nicht einfach in dieser zweiten Bayernligasaison, das sage ich schon lange. Da brauchen wir auch nicht jammern. Vielleicht haben uns die Gegner bisher ein bisschen unterschätzt, vielleicht wollten sie mitspielen. Jetzt haben wir jedenfalls schon zweimal gegen recht defensiv eingestellte Mannschaften gespielt.“

Die bisherige Ausbeute macht Perneker nicht nervös: „Ein Dreier hätte es sein können, wenn es ganz optimal gelaufen wäre sogar zwei. So haben wir jetzt zweimal einen Punkt, aber damit muss man leben, das ist nicht schlimm.“ Ein Unterschied zur Vorsaison sei allerdings auch hier spürbar: „Letztes Jahr wäre in so einem Spiel vielleicht noch einer reingefallen.“

FC Deisenhofen: Caruso – Schneiker (61. Sagner), Köber (90. Dittrich), Nickl, Vodermeier (70. Wohlmann), Rembeck (60. Presch), Müller-Wiesen, Martin Mayer, Lucksch (70. Lucksch), Gkasimpagiazov, F. Schmid

Tore: 0:1 Caravetta (6.), 1:1 Vodermeier (30., Foulelfmeter)

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