Münchner Promi-Künstler verstorben

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Torgarant: Michael Bachhuber (rechts im Bild mit Martin Mayer) traf schon elf Mal. 

Die Tormaschine des FC Deisenhofen

Hannes Sigurdsson über Michael Bachhuber: „Kann ein ganz Großer werden“

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Hannes Sigurdsson hatte von Anfang an einen Plan. Er wusste, wie diese Mannschaft spielen muss, damit sie endlich nach oben kommt. In die Bayernliga. 

Wenige Wochen nach Amtsantritt beim FC Deisenhofen hatte er bereits den dritten Taktikblock aufgebraucht. Mit Spielformen. Mit Gegneranalysen. „Ich wusste, dass die Mannschaft das Zeug für die Bayernliga hat. Wir mussten nur eine Grenze überwinden, um den Aufstieg zu packen“, betont der Ex-Profi.

Eine Grenze, die bei den Spielern im Kopf liegt. In der Landesliga Südost gibt es etliche Teams, die nach einem Aufstieg in der Bayernliga im Mittelfeld mithalten könnten. Doch im Rennen um Platz eins entscheiden am Ende Nuancen. „Mich überrascht es nicht, dass wir als Aufsteiger in der Bayernliga jetzt so gut mithalten. Hier wollen die Mannschaften Fußball spielen und nicht nur mauern. Das kommt uns sehr entgegen“, erklärt Sigurdsson den derzeitigen Erfolg.

„Er erarbeitet sich sehr viele Chancen und nutzt sie auch“

Der Aufsteiger mischt nach elf Spielen im oberen Tabellendrittel mit. „Unsere Mannschaft hat mehr Platz auf dem Feld. Davon profitiert unsere Offensive. Michael Bachhuber nutzt das sehr gut. Er erarbeitet sich sehr viele Chancen und nutzt sie auch“, sagt Sigurdsson, der als Profi selbst im Sturm stand. Gegen die Top-Teams setzte es deutliche Pleiten. Gegen die Regionalliga-Absteiger FC Pipinsried und die Reserve des FC Ingolstadt verlor der FC Deisenhofen jeweils 0:3. Doch gegen die restlichen Gegner spielte die Truppe von Hannes Sigurdsson auf Augenhöhe oder dominierte das Spiel.

Marco Finster mit bereits acht Toren als Mittelfeldspieler

Dank der Tore von Michael Bachhuber und Marco Finster. Bachhuber spielte früher auf dem linken Flügel. Sigurdsson stellte ihn in den Sturm. „Wenn er so weitermacht, kann er noch ein ganz Großer werden. Bachi arbeitet hart und ist erst 23“, sagt sein Trainer. Elf Tore in elf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Der zweite Torjäger im Team beeindruckt noch mehr, wenn man bedenkt, auf welcher Position Marco Finster spielt. Als Sechser hat der 24-Jährige bereits acht Mal getroffen.

Finster hat im Spiel Freiheiten nach vorne und ist immer wieder bei Standards gefährlich. „Jeder schaut auf die Tore. Beide Spieler haben sich diese Aufmerksamkeit auch verdient. Aber die Treffer sind das Ergebnis der harten Arbeit der ganzen Mannschaft“, betont Sigurdsson. Eine Mannschaft, die in der Bayernliga direkt dort weitermacht, wo sie in der Landesliga aufgehört hat.

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