Mega-Stau auf der A8 - Chaos nach Massenkarambolage

Mega-Stau auf der A8 - Chaos nach Massenkarambolage
Auf dem heutigen Kleinfeld soll ein Vereinsheim mit (Brauerei-) Gaststätte entstehen. Foto: FC Deisenhofen

„Die Planungen sind voll im Gange“

FC-Deisenhofen-Vereinsheim soll Heimat der Oberhachinger Genossenschaft werden

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Seit ihrer Gründung im November 2015 ist die Brauereigenossenschaft Oberhaching auf Suche nach einer Heimat, einem Bräustüberl, wo sich nicht nur die Brauereimitglieder, sondern alle Oberhachinger in gemütlichem Ambiente treffen können.

VON BIRGIT DAVIES

Oberhaching– „Unser Motto lautet ,aus und für Oberhaching’, daher ist es unser dringender Wunsch eine Lokalität für die Brauereigenossenschaft zu finden“, sagt Aufsichtsrat Berno Breitruck.

Nun scheint sich endlich eine Möglichkeit zu bieten: Im Mai hat der Gemeinderat einhellig der Überplanung des so genannten Sportdreiecks zugestimmt. Bereits vor zwölf Jahren hat die Gemeinde festgelegt, dass die Fläche dort dem Sport dienen soll und kein Gewerbe angesiedelt werden darf. In vielen Jahren der Planung, die sich mit den Bedürfnissen der Vereine verändert hat, entstand ein gemeinsam mit der Gemeinde erarbeitetes Konzept. Nun gibt es einen Rahmenplan, dessen Grundidee es war, dass alle Vereine unabhängig voneinander ihre Teilgebiete entwickeln und trotzdem Synergieeffekte nutzen können.

Beim FC Deisenhofen gibt es dringenden Handlungsbedarf. Nicht nur ein neuer Kunstrasenplatz ist nötig, sondern auch eine größere Umkleide. Außerdem ist das alte Vereinsheim in die Jahre gekommen. „Die Planungen sind voll im Gange“, berichtete Martin Schmid, 1. Vorstand des FC Deisenhofen. Ein neues Vereinsheim mit Gaststätte soll auf dem alten Kleinfeld gebaut werden. Das alte Vereinsheim wird nach Fertigstellung des neuen Gebäudes abgerissen und auf dem Platz eine einfache überdachte Tribüne errichtet.

Im neuen Vereinsheim sollen im Untergeschoss weitere Umkleiden entstehen und im Erdgeschoss eine Gaststätte. Diese könnte auch von den Mitgliedern des TSV und des Tennisvereins genutzt werden. „Die Brauereigenossenschaft und der FC Deisenhofen pflegen schon lange einen partnerschaftlichen Kontakt und so entstand die Idee die neue Gaststätte gemeinsam zu nutzen“, erklärte Breitruck.

Vorstellen könnte man sich ein Braugasthaus, wo auch die Sudkessel zu sehen sind und das ausgeschenkte Bier direkt von dort stammt. „Das wäre ein echter gastronomischer Gewinn für den ganzen Ort“, schwärmte Breitruck. „Für die Brauereigenossenschaft gäbe es eine Heimat und der Betreiber des Gasthofs wird vom FC Deisenhofen gestellt.“

Auch der TSV könnte von dieser Verbindung profitieren, wenn das geplante Mehrzweckgebäude, wo Gymnastik- und Tanzkurse abgehalten werden können, in einigen Jahren errichtet wird. „Im Augenblick prüfen wir und sind gleichzeitig natürlich trotzdem auf der Suche nach weiteren Optionen“, sagte Breitruck. „Natürlich bleiben die bisherigen Partnerschaften mit der heimischen Gastronomie, für die wir sehr dankbar sind, bestehen.“ Auch die Zusammenarbeit mit anderen Brauereien wird fortgeführt, um die bisherige Bierproduktion, die in den vergangenen beiden Jahren um 44 Prozent gestiegen ist, sicherstellen und steigern zu können.

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