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Gejubelt wird grade nicht: Hochbrücks Stürmer Andy Bothar.

Aufstieg soll erst unter neuem Trainer ein Thema sein 

Hochbrücks Coach Kraus verschiebt seinen Abschied

  • Patrik Stäbler
    vonPatrik Stäbler
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Christian Kraus ist beim FC Hochbrück nicht nur 2. Vorsitzender und Platzwart, sondern auch Trainer der A-Klasse-Mannschaft – noch.

Hochbrück – Denn schon vor Längerem hat der Coach angekündigt, dass er dieses Amt nach der Saison abgeben wird. „Weil es einfach zu viel ist“, sagt Kraus. Eigentlich hatte er seinen Abschied vom Trainerposten für 2020 geplant. Doch dann kam die Coronakrise und verlängerte nicht nur die laufende Spiel- sondern auch seine Amtszeit in Hochbrück.

„Ich mache die Saison noch zu Ende“, sagt Christian Kraus. „Aber danach wird ein anderer Trainer übernehmen.“ Namen will er noch keine nennen, jedoch sei der Klub in „guten Gesprächen“. Dass der Trainingsbetrieb wegen der Corona-Auflagen nun schon seit Monaten ruht, komme ihm persönlich zupass, sagt Kraus, der als Polizist arbeitet. „Denn arbeitsmäßig habe ich zurzeit sehr viel zu tun.“ Dennoch vermisse er natürlich den Fußball. „Und vor allem fehlen mir die Jungs“, sagt der Coach. „Das Zwischenmenschliche geht schon brutal ab.“

Inwiefern die 2019 begonnene Saison noch zu Ende gespielt werden kann? Da will der FCH-Coach keine Prognose abgeben. Ohnehin rangieren seine Hochbrücker in der A-Klasse 2 aktuell im gesicherten Mittelfeld; der Anschluss nach ganz oben ist jedoch abgerissen. „Aber mir ist es ohnehin lieber, wenn wir erst mal in der A-Klasse bleiben“, sagt Christian Kraus. Der Aufstieg solle erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Thema werden – dann wohl schon unter einem neuen Trainer.  

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