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FC Ismaning startet in Derbywoche: „Wenn ich da noch motivieren muss, ist was falsch gelaufen“

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Von: Nico Bauer

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„Wenn ich da noch jemanden motivieren muss, dann ist was falsch gelaufen“, sagt FCI-Trainer Mijo Stijepic vor dem Topduell der Liga.
„Wenn ich da noch jemanden motivieren muss, dann ist was falsch gelaufen“, sagt FCI-Trainer Mijo Stijepic vor dem Topduell der Liga. © Gerald Förtsch

Der Zuschauer im Ismaninger Stadion wird dieser Tage wirklich verwöhnt. In zwei Heimspielen gab es zwei Siege mit 7:1 Toren und dazu zeitweise Zauberfußball.

Ismaning – Jetzt könnte der aktuelle Tabellendritte gegen den Ersten FC Deisenhofen (Dienstag, 18.30 Uhr) noch einmal einen nachlegen. Heimsieg Nummer drei wäre die goldene Kirsche auf der Torte.

Mit dem Galakick zu Hause gegen den SV Schalding-Heining haben die Ismaninger die Messlatte hochgelegt, weil man mit dem Fußball jeden Bayernligisten zerlegen kann. Das andere Gesicht war aber der vergangene Samstag in Dachau bis zur Führung. „Die anderen wollten das Tor einfach einen Tick mehr“, sagt Trainer Mijo Stijepic. Positiv stimmte ihn aber schon in Dachau die Reaktion der Mannschaft, die in der letzten halben Stunde zulegte und auch ausreichend Chancen für den Sieg hatte. Deshalb braucht es nach dem 1:1 keine Reaktion.

Vielmehr verweist Stijepic darauf, dass die Mannschaft diesmal gegen Deisenhofen das obere Level der Leistungsfähigkeit die vollen 90 Minuten braucht. „Wenn du da nicht auf der Höhe bist“, warnt der Coach, „dann wirst du gefressen. Da kann man dann auch vier oder fünf Tore fangen.“ Allerdings kann Deisenhofen sowohl mit Arbeit siegen als auch mit Spektakel. Dachau und Rosenheim wurden mit 4:1 abgeschossen, während es 1:0-Arbeitssiege gegen Garching und Erlbach gab. Es ist im Fußball eine nicht zu unterschätzende Qualität, zähe Spiele mit einem Tor und drei Punkten über die Zeit zu bringen.

Personell bleiben die Ismaninger trotz des knackigen Programms mit der zweiten englischen Woche in der jungen Saison breit aufgestellt. In Dachau musste Angreifer Nikolai Davydov kurzfristig passen wegen einer Adduktorenverhärtung. Er ist auch für Deisenhofen fraglich. Im Vergleich zum Dachau-Spiel ist diesmal eine gewisse Rotation im Kader wahrscheinlich als kleine Lehre aus der ersten englischen Woche. Der immer wieder sich selbst analysierende Trainer Mijo Stijepic kam nach der 1:2-Niederlage gegen 1860 II zu der Erkenntnis, dass in Spiel drei am Ende ein paar Körner fehlten. Genau das sollte diesmal nicht passieren, weil Ismaning schon am Freitag wieder in Garching ran muss und dieses Spiel den treuesten Fans dazu besonders wichtig ist. Sowohl gegen Tabellenführer Deisenhofen als auch in Garching hat Stijepic eine Aufgabe weniger: „Wenn ich da noch jemanden motivieren muss, dann ist was falsch gelaufen.“ (nb)

Voraussichtliche Aufstellung: Radic - Kubina (Mittermaier), Jobst, Roth, Krizanac - Hofmann, Weber, Redl (Steindorf), Yilmaz, Lommer - Gaedke (Kollmann).

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