FC Ismaning gestiert bei TSVLandsberg

Mijo Stijepic: „Das ist die beste Bank, die ich je als Coach hatte“

  • vonNico Bauer
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Nach drei Jahren Abstiegskampf haben es die Fußballer des FC Ismaning dieser Tage in der Hand, sich frühzeitig Ruhe zu verschaffen in der Bayernliga.

Ismaning – Aktuell haben sie fünf Punkte Abstand zur Relegation und an diesem Samstag (14 Uhr) geht es zu Aufsteiger TSV Landsberg, der genau auf diesem 14. Platz steht, den sich der FCI heuer vom Hals halten möchte. Dieses Spiel ist also eine gute Chance, sich weiter vom Kellerbereich der Bayernliga abzusetzen.

Das Thema „richtungweisend“ lächelt der Ismaninger Trainer weg mit dem Verweis darauf, dass in der Spielklasse mit der Ausnahme Pipinsried jeder jeden schlagen kann. „In Landsberg geht es einfach nur um drei Punkte“, sagt Stijepic. Er schiebt nur nach, dass man sich keine überhebliche zweite Halbzeit leisten darf wie vergangene Woche beim Pokalspiel gegen den Bezirksligisten Schwaig (5:2): „Wenn du so in Landsberg spielst, dann wird es ganz bitter.“ Das Pokalspiel wurde besprochen und abgehakt. Jetzt verweist Stijepic lieber auf die Auswärtstabelle der Bayernliga, in der Ismaning mit 20 Punkten aus elf Spielen Zweiter ist.

Der Trainer hat derzeit aber wesentlich drängendere Aufgaben als die Auswertung der Statistik. In den vergangenen Spielen saßen jeweils sechs Mann auf der Bank, die in der Vorsaison unverzichtbar waren. „Das ist die mit Abstand beste Bank, die ich je als Trainer hatte“, sagt Stijepic, „aber das sind positive Bauchschmerzen.“ Die Elf im jüngsten Ligaspiel gegen Jahn Regensburg hat einen guten Job gemacht und die hereingekommenen Leute im Pokalspiel überzeugten auch in den ersten 45 Minuten. Den Bankdrückern von Landsberg gibt Stijepic dann doch etwas Statistik mit auf den Weg, „denn achtzig Prozent aller Spiele werden in den letzten dreißig Minuten entschieden“.

Der FCI kann aktuell fünfmal ohne Qualitätsverlust wechseln und das kann dann den Unterschied machen. Zudem hat der Trainer die Option, den lange verletzten Tobias Killer behutsam aufzubauen. Bei solchen Spielern ist die Gefahr von Folgeverletzungen groß“, sagt der Trainer, „da wollen wir nichts riskieren.“ Bei seinem Top-Aufgebot muss er auch kein Risiko gehen.  

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Neuber, Ehret, Brandstetter – Weber, Hofmann, Siebald (Kubina), Fischer, Hauk (Lopes) – Akkurt, Schädler.

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