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Trotz 0:5-Niederlage: FC Ismaning hält gegen Bayern II gut mit

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Von: Nico Bauer

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Nemanja Motika im Zweikampf gegen einen Ismaning-Spieler.
Nemanja Motika im Zweikampf gegen einen Ismaning-Spieler. © Sven Leifer

Trotz der 0:5-Niederlage gegen die kleinen Bayern war der FC Ismaning nach dem Test rundum zufrieden. Bei den Münchnern traf unter anderem Lukas Copado.

Ismaning – Das erste Spiel des Jahres 2022 war durchaus in Ordnung für den FC Ismaning. Beim FC Bayern München II lag der Bayernligist zur Pause nur knapp zurück und unterlag am Ende 0:5 (0:1) bei der Spitzenmannschaft der Regionalliga Bayern.

Vor allem in der ersten Halbzeit zeigten die Ismaninger bei perfekten Bedingungen auf dem Bayern-Campus eine beachtliche Leistung. Erst zwei Minuten vor der Pause ging der Favorit in Führung durch Lucas Copado, der kürzlich erst in der Bundesliga seinen Premiereneinsatz hatte. Dieses knappe 0:1 hatten sich die Ismaninger auch verdient gehabt. Der Bayernligist spielte durchaus auch mit und hatte in der Offensive selbst auch den einen oder anderen guten Ansatz.

FC Ismaning: Impfquote von 100 Prozent

Nach der Pause war es dann fast logisch, dass die kleinen Bayern davonziehen, wenn Kräfte nachlassen und gewechselt wird. Schließlich hatten die Bayern einen starken Kader und befinden sich auch schon länger wieder im Training. Armindo Sieb (48.), Timo Kern (58., Foulelfmeter), Benjamin Dirbrani (73.) und Yusuf Kabadayi (82.) machten die weiteren Tore. Nach gerade einmal einer Woche Training war das absolut in Ordnung für die Ismaninger gegen eine Mannschaft, die den Wiederaufstieg in die 3. Liga anstrebt. „Für uns war das eine sehr gute Einheit“, sagte Ismanings technischer Leiter Walter Werner, „wir bedanken uns beim FC Bayern für diese Einladung.“ Vor dem Testspiel hatten die Ismaninger den einen oder anderen Ausfall im Training wegen Corona-Quarantäne.

Allerdings steht der Verein in diesen Tagen besser da als andere Vereine, die ungeimpfte Kicker nicht an den Übungseinheiten wegen der 2G-Regel teilnehmen lassen dürfen. „Wir haben 100 Prozent Impfquote“, sagt Walter Werner. Deswegen ist man zwar nicht vor Infektionen und Quarantäne gefeit, aber man hat alles getan für eine bestmögliche Wintervorbereitung und mildere Verläufe bei Infektionen. (Nico Bauer)

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