Alexander Jobst Der Abwehrchef wird zur Halbzeit verletzt ausgewechselt.
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Alexander Jobst Der Abwehrchef wird zur Halbzeit verletzt ausgewechselt.

Trainer Mijo Stijepic: „Wir haben den Patienten wiederbelebt“

FC Ismaning lässt in Wasserburg zwei Punkte liegen

  • VonNico Bauer
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Sechs Niederlagen in Serie trafen auf zwei Niederlagen und am Ende konnte kein Team so wirklich den Bock umstoßen. Fußball-Bayernligist FC Ismaning kam beim zuletzt erheblich schwächelnden TSV Wasserburg nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und letztlich waren es zwei verlorene Punkte aufgrund des Spielverlaufs und des späten Gegentores.

Ismaning – Die Ismaninger waren vor allem in der ersten Halbzeit der Chef im Ring und hätten da auch 2:0 führen können. Ismaning erwischte den perfekten Start durch einen unhaltbaren Distanzschuss von Bastian Lommer (10.). Er war nur einer von den vielen gesundheitlich angeschlagenen Mittelfeld-Spielern, mit denen die Ismaninger ins Spiel gegangen waren. Gute Chancen waren da, um noch ein Tor nachzulegen und noch klarer auf die Siegerstraße einzubiegen.

Nach der Pause lief dann einiges in die falsche Richtung. Zum einen musste er bisher überragende Abwehrchef Alexander Jobst in der Halbzeit verletzt raus. Das war für die Ismaninger ein nicht so leicht zu verkraftender Rückschlag. Nach der Pause gewannen die Wasserburger dann ein Übergewicht und FCI-Trainer Mijo Stijepic musste zugeben, „dass wir den Patienten wiederbelebt haben“. Im Gegensatz zu vielen Spielen dieser Saison gelang es dann auch nicht, die Bälle in der Offensive zu sichern und Phasen der Entlastung zu schaffen. Möglichkeiten für die Vorentscheidung gab es dennoch, als Peter Schädler und der eingewechselte Andreas Hollerith frei vor dem Torwart scheiterten.

Ismaning ließ den TSV Wasserburg am Leben und der konnte dann noch zur finalen Offensive blasen. Vier Minuten vor dem Ende gelang dann der Treffer, der Ismaning den nahen Sieg noch aus dem Körbchen nahm. Und dann gab es gefühlt irgendwo zwei Verlierer. Für den FCI Ismaning waren es zwei verschenkte Zähler und drei Spiele ohne Sieg, während Wasserburg nun schon zehn Spiele auf einen Dreier wartet. Der eigentlich hoch eingeschätzte Verein dümpelt weiter in der Abstiegszone herum, während die Ismaninger mit 18 Punkten aus 13 Spielen weiter ganz gut im Soll liegen.  (nb)

TSV Wasserburg – FC Ismaning 1:1 (0:1).

FCI: Radic – Mittermaier, Jobst (46. Krizanac), Tomasevic, Kubina – Hofmann, Bux, Lommer (78. Breitschaft), Hauk – Schädler (67. Hollerith), Gaedke (89. David).

Tore: 0:1 Lommer (10.), 1:1 Vorderwestner (86.).

Schiedsrichter: Grimmeißen (Löpsingen) – Zuschauer: 400.

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