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FC Ismaning schlittert in Hallbergmoos in die Krise

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Von: Nico Bauer

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„Wir haben die Probleme vorne und hinten“, sagt der Ismaninger Trainer Mijo Stijepic.
„Wir haben die Probleme vorne und hinten“, sagt Trainer Mijo Stijepic. © Gerald Förtsch/Archiv

Die negative Serie des FC Ismaning hat sich ganz massiv verschärft und erfüllt nun auch die Kriterien einer Krise. Die 1:2-Niederlage beim Bayernliga-Schlusslicht VfB Hallbergmoos (wir berichteten) hat richtig wehgetan. Bei der Serie mit einem Punkt aus den vergangenen fünf Spielen waren zwei Pleiten gegen die Kellerclubs Rosenheim und Hallbergmoos dabei.

Ismaning – Deshalb wird es erklärbar, dass auch die Abstiegsrelegationszone nicht mehr unendlich weit weg ist für die von Eins auf Elf in der Tabelle durchgereichten Ismaninger Fußballer.

„Wir haben die Probleme vorne und hinten“, sagt Trainer Mijo Stijepic. Man habe in Hallbergmoos auch die Chancen gehabt, um das Spiel in die eigene Richtung zu lenken. Dabei dachte er an die unfassbare Dreifachchance in der ersten Hälfte, die eigentlich die Führung hätte bedeuten müssen. Auch nach der Pause habe man den Ausgleich erzielen können. Selbst nach dem späten Anschlusstor von Daniel Gaedke war bei drei Ecken in der Nachspielzeit die finale Ergebniskorrektur zum Unentschieden noch möglich.

„Und dann bauen wir mit unseren Fehlern hinten die Gegner auf“, sagt Stijepic. Dabei ging es um den dritten Monsterfehler von Torwart Cedo Radic, der dreimal das 0:1 bedeutete. Nur gegen Schalding-Heining gelang es, den Fehler mit einem Sieg vergessen zu machen. Hätten die Hallbergmooser in der zweiten Halbzeit das leere Tor getroffen, wäre Radic mit zwei Blackouts in die Geschichte des Spiels eingegangen.

Der FC Ismaning hat diese Saison ein definitives Torwartproblem, weil auch der zweite Torwart Lorenz Becherer in Erlbach das 0:1 zum Großteil mitverschuldet hat. Stijepic weiß auch, dass diese Fehlerserie die Situation schwieriger macht: „Es ist klar, dass sich das bei den anderen Vereinen herumspricht.“ Hallbergmoos ist den Torwart so extrem angelaufen wie kein anderer Gegner und es ist wahrscheinlich, dass auch die Stürmer der nächsten Gegner für den Ismaninger Schwachpunkt sensibilisiert werden.  (nb)

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